Lebensbedingungen

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Rolf-Ferdinand Gehre aus Kalkutta
Kalkutta ist zwar im Vergleich zu bspw. Dhaka eine geradezu ansehnliche Stadt – u.a. mit ihren beeindruckenden Baurelikten aus der britischen Kolonialzeit – aber ein gewisser Prozentsatz seiner Bewohner hat in diesem Bild aus Licht und Schatten nur in letzterem seinen Platz. Und das sind nun mal genau die Patienten, um die sich das hiesige Gesundheitsprojekten von German Doctors kümmert. Die Slums, die wir dafür anfahren liegen entweder am Rand von Kalkutta oder in seiner auf der anderen Flussseite gelegenen Partnerstadt Howrah. Seine Bewohner besitzen sehr wenig – nur von Mängeln, die sich auch auf ihre Gesundheit auswirken, haben sie sehr viel.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong
Wieder einmal sind wir mit Father Robert unterwegs. Diesmal geht es nach Sitakund, das liegt gut 15 km nördlich von Chittagong. Ein Baby Taxi bringt uns zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter und zwei Säcken Wäsche über den Highway dorthin. Zu Hause wäre sicher ein Mercedes Taxi vorgefahren und wir hätten gesagt, dass sich diesmal das Taxi doch gelohnt hat. Hier geht das auf 2,5 Meter Länge und vielleicht etwas mehr als einen Meter Breite, schon mit einigen Abstrichen am Komfort. Auf der hinteren Bank ist man auf ständiger Tuchfühlung, bekommt nur begrenzt mit, wie man sich gerade im Verkehr bewegt.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Gudrun Greeff aus Kalkutta
Wie ist es so, wenn man nach (in dem Falle vier) Jahren an den gleichen Ort zurückkommt, man fragt sich, wie es denn so aussehen wird und was es wohl alles Neues geben wird… Dann fährt man mit dem gleichen Auto, dass es bereits vor vier Jahren gab (nur eben mit dem Zahn der vier Jahre behaftet) durch Kalkutta und merkt, dass sich zumindest auf dem Weg nichts verändert hat.Der Dreck ist der gleiche, der Lärm ist der gleiche und eigentlich war schon bei dem Geruch, den die Stadt erfüllt, alles wieder präsent. Unsere Andhul Road, die Straße in der wir leben, ist noch voller als sonst, muss ja auch, die Menschen sind ja um ein Vieles mehr geworden und die 4,5 Millionen Einwohner müssen ja irgendwo sein.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Winand Lange aus Chittagong
Mein erster Tag im MCPP (Medical Center for the Poorest of the Poor) in Chittagong. Ich werde von meiner Kollegin Patricia, die bereits zwei Wochen da ist, ins Medical Center begleitet, das im hinteren Teil des Gebäudes, etwas im Dunkeln liegt. Schon beim Hineinkommen sehe ich die lange Schlange von Patientinnen – ja die Mehrzahl sind sicher Frauen, teilweise mit ihren unterschiedlich alten Kindern am Anmeldeschalter, die sich ordentlich und wohl auch geduldig hintereinander reihen.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Beatrice Li aus Serabu
„Erzähl‘, wie war‘s?“ So oder so ähnlich beginnen die Gespräche, wenn ich Freunde oder Verwandte nach meiner Rückkehr aus Sierra Leone wiedersehe. Es ist nicht leicht, die Fülle an Erfahrungen und Erlebnissen zu beschreiben, ohne mein Gegenüber mit einem endlosen Monolog zu langweilen.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Sabine Hofbauer aus Luzon
Zwei Wochen bin ich jetzt schon in Conner auf Luzon. Es ist mein erster Einsatz für die German Doctors auf den Philippinen. Ich fühle mich hier sofort willkommen. Welch paradiesische Landschaft! Was für freundliche Menschen! Jeder hat ein Lächeln für mich und ist zu einem ‚Schwatz‘ über die Familie, die Arbeit, die Gesundheit bereit. Ich bekomme auch leckere Bananen angeboten.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Andreas Wolf aus Dhaka
Jeden Tag schiebt sich das Medizinische Team durch den Verkehr der extrem dicht besiedelten Mega-City Dhaka. In jede Lücke stoßen Autos, Busse, Fahrradrikschas, Karren, Mopeds, CNGs (aus anderen asiatischen Ländern als Tuk-Tuks bekannt) vor, nur um wieder zum Stillstand zu kommen, dazwischen Menschen überall, die sich durch den stockenden Verkehr schlängeln, um irgendwie ihr Ziel zu erreichen.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Ruedi Völkle aus Kalkutta
Schon zu Beginn meines Einsatzes in Kalkutta wurde ich mit den schwierigen Lebensbedingungen und den daraus resultierenden Problemen für die arme Bevölkerung konfrontiert. Eine Patientin ist die ganze Nacht durch Zug gefahren, kommt jetzt in der späten Vormittagsstunde aus der Warteschlange in die Konsultation. Ob es keine Ärzte, keine Spitäler in ihrer Heimat gäbe, frage ich. Schon, aber die hätten keine Medikamente oder nicht die Richtigen zur Verfügung, sagt sie.

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Einsatzärztin Dr. Ritzern mit Kindern

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Brigitte Ritzer aus Dhaka
Ich bin wieder einmal in Dhaka. Das medizinische Team und die Unterkunft sind mir vertraut, aber die meisten unserer Einsatzorte sind neu. Es sind Slums, in denen noch wenige andere NGOs tätig sind und wo die Menschen unter unbeschreiblichen Umständen leben müssen.

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Teil 4 des Einsatzberichts von Dr. Nina Lang aus Luzon
Die nächsten Tage der Rolling Clinic auf Luzon mussten wir uns ohne unterstützende Hilfe durchschlagen, da Langzeitarzt Gerhard zu einer Reise aufgebrochen war. Dementsprechend dauerten die Konsultationen länger, aber wir gaben unser Bestes und diskutierten und studierten abends noch lange Bücher und dermatologische Bilder.

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