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Chittagong

2000

Projektbeginn

290

unentgeltliche
Einsätze

Weltkarte Projekte

Das Chittagong-Projekt im Überblick

Daten und Fakten

Projektbeginn: 2000

Anzahl Ärzte zurzeit: Zwei deutsche Ärztinnen/Ärzte.

Einsätze: 20 unentgeltliche Einsätze im Jahr 2016. Von 2000 bis Ende 2016 wurden von den Ärztinnen/Ärzten insgesamt 290 unentgeltliche Einsätze durchgeführt.

Patientenkontakte: Jährlich werden in Chittagong über 20.000 Behandlungen vorgenommen.

Partner: Projektpartner ist das von dem kanadischen Priester Boudreau begründete „Father Boudreaus Medical Centre“, welches heute von der Patharghata Health Development Society, einer bengalischen Wohlfahrtsorganisation, betrieben wird.

Struktur: Innerhalb des „Father Boudreaus Medical Centres“ betreiben die German Doctors das „Medical Centre for the Poorest of the Poor“ (MCPP), eine feste Ambulanz als Anlaufstelle für die Bewohner der Slums von Chittagong.

Einsatzgebiet(e): Das MCPP liegt im Stadtteil Patharghata. Durch regelmäßige Besuche von Sozialarbeiterinnen in den Slums von Chittagong werden die Menschen dort auf das Zentrum hingewiesen.

Häufigste gesundheitliche Probleme: Magen-Darm-Krankheiten, Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma, Tuberkulose.

Schwerpunkte: Ernährungsprogramme für mangel- und unterernährte Kinder, Tuberkulosearbeit, Gesundheitsvorsorge-Schulungen für Schwangere und Mütter.

Das Chittagong-Projekt im Überblick

Medizinische Versorgung für die Ärmsten

Bangladesch ist mit rund 160 Millionen Einwohnern das am dichtesten besiedelte Land der Welt und zählt gleichzeitig zu den ärmsten. Rund ein Drittel der Bengalen lebt unterhalb der Armutsgrenze, und ein Großteil der Bevölkerung ist untergewichtig – insbesondere in der Altersgruppe der unter Fünfjährigen.

Unsere ehrenamtlich arbeitenden Ärztinnen und Ärzte aus Deutschland arbeiten in einer festen Ambulanz, dem Medical Centre for the Poorest of the Poor. Dorthin kommen täglich arme Menschen aus den Slums, die sich ohne die Hilfe aus Deutschland keinen Arztbesuch leisten können. Die Patientenzahlen in unserem Zentrum sind weiterhin hoch. In Zukunft wollen wir kleine dezentrale Gesundheitszentren in den Slums aufbauen, um den Menschen die Anreise zu erleichtern. In diesen Zentren sollen neben den deutschen Ärzten auch lokale Sozialarbeiter tätig sein.

Außerdem haben wir Ernährungsprogramme für unterernährte Kinder aufgebaut. Dazu gehört auch die Schulung der Mütter in Ernährungs- und Gesundheitsfragen, damit diese lernen, wie sie ihre Familie in Zukunft kostengünstig aber nahrhaft versorgen können.

Das Chittagong-Projekt im Überblick

Ärzte im Einsatz für Menschen in Not

Während in dem von der Patharghata Health Development Society betriebenen „Father Boudreau's Medical Centre“ ein geringes Entgelt für den Arztbesuch zu entrichten ist, behandeln die German Doctors in ihrem „Medical Centre for the Poorest of the Poor“ kostenlos diejenigen Menschen, die sich einen Arztbesuch ansonsten überhaupt nicht leisten könnten. Die Verknüpfung beider Projekte ermöglicht es, den Patienten weiterführende Diagnostik wie Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen direkt vor Ort anzubieten.

Die Slumbewohner scheuen sich oft die German Doctors aufzusuchen, aus Angst doch etwas bezahlen zu müssen. Deshalb sind jeden Tag Sozialarbeiterinnen in den Slums von Chittagong unterwegs, um die Menschen über das Angebot der German Doctors aufzuklären. Dabei können sie sich auch ein Bild von den Lebensbedingungen machen und sicherstellen, dass die Hilfe der Ärzte auch wirklich die Ärmsten der Armen erreicht.

Das Chittagong-Projekt im Überblick

Ein Programm gegen Mangel- und Unterernährung

Anfang 2012 konnten die German Doctors – unterstützt von Ein Herz für Kinder – das Gemeindezentrum CbC (Community based Center) mitten in einem großen Slumgebiet von Chittagong eröffnen. In diesem Zentrum werden derzeit 60 Kinder betreut, die an Unterernährung leiden. Das Team besteht aus einer Krankenschwester, drei erfahrenen Sozialarbeiter/innen, einer Köchin und zwei Betreuerinnen. Einmal wöchentlich besucht einer unserer deutschen Einsatzärzte das CbC, um nach den Kindern zu schauen.

Arbeit für unterernährte Kinder heißt immer auch Arbeit für und mit Müttern. Daher bieten unsere Mitarbeiter neben der Kinderbetreuung und -ernährung auch Mütter- und Sozialberatung an und machen regelmäßige Hausbesuche in den Familien. Teil des Feeding-Programms ist daher auch die Schulung der Mütter. Sie werden an der Zubereitung der Speisen beteiligt und lernen so, wie auch mit geringen Mitteln eine ausgewogene Ernährung möglich ist. Diese Familienhilfe im Slum ist sehr wichtig, damit Unterernährung frühzeitig erkannt und im besten Fall verhindert werden kann.

Außerdem motivieren und schulen unsere Mitarbeiter die Mütter, wie sie sich in Frauen­selbsthilfe­gruppen organisieren können, um beispielsweise Rücklagen für schwierige Zeiten aufbauen oder Kinderbetreuungsangebote zu organisieren. Durch den Austausch in solchen Gruppen sowie durch die Schulungen und Trainings, gewinnen die Frauen an Selbstbewusstsein, was sich auch auch positiv auf ihre Kinder auswirkt.

Das Chittagong-Projekt im Überblick

Eine Stadt der Gegensätze

Die soziale Situation in Chittagong ist stark durchmischt – eingestreut in bessere Wohngegenden liegen kleinere und größere Slums. In unmittelbarer Nachbarschaft des Gesundheitszentrums der German Doctors liegen fünf solcher Slums. Dort leben jeweils ca. 2.000 Menschen ohne Trinkwasserzuleitung, Abwasserentsorgung und Elektrizität.

Erkältungs- und Durchfallerkrankungen sowie Hautkrankheiten sind daher an der Tagesordnung. Einer der benachbarten großen Slums liegt direkt am Hafen; in der Monsunzeit liegen hier die unbefestigten Uferwege wochenlang in Matsch und Schlamm. Für viele Kinder sind Erkältungskrankheiten bis hin zu Lungenentzündung und Tuberkulose die Folge.

Die meisten Menschen in den Slums kommen aus den ländlichen Gebieten von Bangladesch. Es ist die Hoffnung auf Arbeit in einer der vielen Fabriken oder im großen Hafengebiet, die sie in die Stadt getrieben hat. Für viele blieb dieser Traum jedoch unerfüllt und sie müssen nun als Tagelöhner oder Rikschafahrer ihren Lebensunterhalt verdienen. Für eine eigene Wohnung reicht der Verdienst fast nie aus – und so versuchen sie, zumindest in einem der Slums unterzukommen.

German Doctors in Chittagong

Jede Spende hilft!

Mit 5 Euro können Sie die Bereitstellung von Medikamenten für 8 Patienten garantieren. Schon mit 15 Euro Unterstützung pro Monat können in Chittagong 8 Kinder satt werden. 30 Euro helfen 10 Kindern, lebensnotwendige Untersuchungen beim Arzt durchführen zu lassen. 100 Patienten in Chittagong können mit einem Beitrag von 60 Euro ihre dringend benötigten Medikamente erhalten. 100 Euro versorgen 50 Kinder aus Chittagong einen Monat lang mit Essen. Mit einer Unterstützung von 200 Euro können 500 Mütter und schwangere Frauen einen Monat lang beraten und betreut werden. 360 Euro sind notwendig, um 15 Kinder in unserem Feeding-Programm ein Jahr lang mit ausgewogenen Mahlzeiten zu versorgen. Mehr als 150 Patienten können mit 450 Euro in unserer Slumambulanz von einem Arzt behandelt werden.

Mit 5 Euro können Sie die Bereitstellung von Medikamenten für 8 Patienten garantieren.

Schon mit 15 Euro Unterstützung pro Monat können in Chittagong 8 Kinder satt werden.

30 Euro helfen 10 Kindern, lebensnotwendige Untersuchungen beim Arzt durchführen zu lassen.

100 Patienten in Chittagong können mit einem Beitrag von 60 Euro ihre dringend benötigten Medikamente erhalten.

100 Euro versorgen 50 Kinder aus Chittagong einen Monat lang mit Essen.

Mit einer Unterstützung von 200 Euro können 500 Mütter und schwangere Frauen einen Monat lang beraten und betreut werden.

360 Euro sind notwendig, um 15 Kinder in unserem Feeding-Programm ein Jahr lang mit ausgewogenen Mahlzeiten zu versorgen.

Mehr als 150 Patienten können mit 450 Euro in unserer Slumambulanz von einem Arzt behandelt werden.

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Egal, ob Geburtstag, Weihnachten oder Muttertag – füllen Sie im Namen Ihrer Liebsten einen Arztkoffer mit dringend benötigten Hilfsgütern aus unserem Spendenshop.

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Ursula Karven - Projektpatenschaft German Doctors
© Marcus Layton

Ursula Karven, Projektpatin Mindanao

Nachhaltig helfen, dauerhaft helfen – darum bin ich Projektpatin der German Doctors. Auf das Mindanao-Projekt bin ich durch meine Freundin Maria Furtwängler aufmerksam geworden, die sich stark für das dortige Malisa Home engagiert; einem Heim für junge Frauen, die bereits im Kindesalter zur Prostitution gezwungen oder Opfer sexueller Übergriffe wurden. Das schwere Schicksal dieser Mädchen berührt mich sehr – umso mehr freut es mich, dass ich jetzt aktiv mithelfen kann.

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Ursula Karven

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