Philippinen

Insgesamt 16 Ärzte sind ständig auf Mindanao, Mindoro und Cebu im Einsatz, um notleidenden Menschen zu helfen. Unsere Slumambulanzen, Armenhospitäler und Rolling Clinics sind besonders für die arme Landbevölkerung die einzige Chance auf medizinische Behandlung. Zusätzlich bilden wir ehrenamtliche Einheimische aus, die in kleinen Gesundheitszentren basismedizinische Versorgung anbieten. Erfahren Sie mehr auf unserem Philippinen Blog!

Erster Teil des Berichts von Einsatzärztin Dr. Christine Beis aus Mindoro
Wieder ein furchtbar langweiliger Dienst in der Klinik, also Zeit, sich Gedanken zu machen über die nächsten 2 Monate. Denn in 2 Wochen werde ich aufbrechen: als Einsatzärztin für German Doctors auf eine Insel auf den Philippinen, etwa so groß wie Niederbayern – Mindoro. Ich bin Allgemeinärztin, Mitte 50, familiär und kollegial in der Praxis zuhause in Abensberg abgesichert – so nutze ich die Gelegenheit und will meinen mindestens 40-jährigen Traum umsetzen: arbeiten im Entwicklungsdienst. „Warum ausgerechnet auf die Philippinen?“ hat mich die Redakteurin vom Donaukurier beim Interview heute gefragt. „Weil ich während meiner Studienzeit dort schon Pläne hatte.“

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Anne Muckelbauer aus Luzon
Vor knapp 2 Jahren mussten sich die German Doctors aus Sicherheitsgründen aus ihren Projekten auf Mindanao zurückziehen. Vor einem Jahr war es dann soweit: der Langzeitarzt Dr. Gerhard Steinmaier hat im Norden von Luzon ein neues Projekt der German Doctors gestartet, aufbauend auf dem auf Mindanao begonnenen Konzept, lokale „Health Worker“ auszubilden, welche dann langfristig die Gesundheitssituation in ihren Gemeinden verbessern und stärken, gemäß dem Motto der German Doctors: Hilfe, die bleibt.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Andreas Mittelstädt aus Mindoro
Die Ärzte von German Doctors helfen ehrenamtlich unentgeltlich in mehreren Projekten weltweit in Regionen in denen es keine oder nur unzureichende ärztliche Versorgung gibt. Hierzu fahren die Beteiligten in sechswöchigen Einsätzen anstelle Ihres Jahresurlaubes zu den Projekten und besetzten dort wahlweise die Ambulanzen (Slumgebiet von Kalkutta- Müllberg in Manila u.v.m) oder fahren in der sogenannten Rolling Clinic bzw. im Jeep zu entlegenen Orten in Wald und Bergregionen (u.a. Mindoro)

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Dietlinde Bourgeois aus Luzon
Nach 15 Stunden Flug bin ich nun endlich in Manila gelandet und werde gleich mit einem herzlichen Lächeln, einem „Hello, where do you come from, you want to drink a coffee with me“, empfangen. Diese Herzlichkeit wird mich die nächsten sechs Wochen begleiten. Genauso herzlich ist der Empfang im Doctors house. Die ersten drei Tage stehen im Zeichen einer Fortbildung für die Health Worker.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Reinhard Unverricht aus Mindoro
Mein erster Einsatz, das hört sich an wie „Mein erster Schulausflug“, was bekanntlich am nächsten Tag zum Aufsatz als Hausaufgabe führt. Ich bin aber ein schlechter Schüler, denn jetzt bin ich schon fast 1,5 Monate zuhause, nichts desto trotz hält meine intensive Erinnerung an.Ich war schon ganz schön überrascht, als ich erfuhr, dass ich alleine, also ohne zweiten Doktor auf Tour geschickt wurde und es war mit etwas Bauchschmerzen verbunden, trotz langer Jahre Einzelkämpfer als Landarzt. Nach der Unterweisung in Bonn fühlte ich mich aber gut vorbereitet und hatte meine Ruhe zurück. Vor Ort stellte ich fest, dass ich gar kein Einzelkämpfer war, sondern die besten Mitarbeiter hatte, die ich mir nur für meine Arbeit vorstellen konnte.

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Teil 7 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Gestern am Ostersamstag ging alles wieder seinen normalen Gang. Hans und ich wurden um 8.00 Uhr von unserem Team abgeholt und ab ging es in die Berge. Jetzt kennen mich die Leute, weil ich das zweite Mal mit den German Doctors hier bin. Wir sind hier in the Middle of nowhere. Die Mangyans kommen aus den abgelegenen Dörfern in den Bergen. Hier findet ein gesellschaftlich wichtiges Ereignis statt.

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Teil 6 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro

Heute ist mein letzter Tag der zweiten Rolling Clinic. Ich bin ein bisschen erschöpft. Wir fahren wieder in die Berge in ein Mangyan Dorf. Hier ist es für hiesige Verhältnisse sauber und zum Teil regelrecht gepflegt. Es gibt zwei öffentliche Toiletten, die auch benutzt werden und drei öffentliche Wasserstellen. Die Leute sind sauber gewaschen. Es gibt sogar Gärten.

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Teil 5 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute waren wir wieder irgendwo in den Bergen in einem Mangyan Dorf. Das erste was ich sah, war der Beginn eines Hahnenkampfs. Da habe ich schnell ein Foto gemacht und bin zügig weggegangen. Dies ist hier Männersache und mir graust es. Insgesamt habe ich 63 Patienten gesehen. Viele mit hohem Blutdruck. Viele Kinder mit Erkältungen und Abszessen und anderen Hauterkrankungen. z.B. Krätze ist hier sehr verbreitet.

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Teil 4 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute waren wir wieder am Ende der Welt. Die Mangyans leben dort wie bei uns die Bauern im Mittelalter. Die Kinder haben als Spielzeug einen Stock mit zwei Holzrädern vorne, den schieben sie durchs Dorf, ein Plastiksack mit einem Baby wird drangehängt und fertig ist der Kinderwagen.

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Teil 3 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute war es hart. Meine erste Patientin hat ein Hodgkin Lymphom. Chemo gibt es nicht, Bestrahlung auch nicht. Sie ist in einem fortgeschrittenen Stadium und sieht richtig krank aus. Sie hat eine kleine Tochter und ist 24 Jahre alt. Sie kommt mit ihrer Mutter und dem Befund, weil sie wissen möchte was sie hat. Ich bespreche es ganz offen mit ihnen, weil sie ihr Leben organisieren müssen.

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