Mindoro

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Reinhard Unverricht aus Mindoro
Mein erster Einsatz, das hört sich an wie „Mein erster Schulausflug“, was bekanntlich am nächsten Tag zum Aufsatz als Hausaufgabe führt. Ich bin aber ein schlechter Schüler, denn jetzt bin ich schon fast 1,5 Monate zuhause, nichts desto trotz hält meine intensive Erinnerung an.Ich war schon ganz schön überrascht, als ich erfuhr, dass ich alleine, also ohne zweiten Doktor auf Tour geschickt wurde und es war mit etwas Bauchschmerzen verbunden, trotz langer Jahre Einzelkämpfer als Landarzt. Nach der Unterweisung in Bonn fühlte ich mich aber gut vorbereitet und hatte meine Ruhe zurück. Vor Ort stellte ich fest, dass ich gar kein Einzelkämpfer war, sondern die besten Mitarbeiter hatte, die ich mir nur für meine Arbeit vorstellen konnte.

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Teil 7 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Gestern am Ostersamstag ging alles wieder seinen normalen Gang. Hans und ich wurden um 8.00 Uhr von unserem Team abgeholt und ab ging es in die Berge. Jetzt kennen mich die Leute, weil ich das zweite Mal mit den German Doctors hier bin. Wir sind hier in the Middle of nowhere. Die Mangyans kommen aus den abgelegenen Dörfern in den Bergen. Hier findet ein gesellschaftlich wichtiges Ereignis statt.

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Teil 5 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute waren wir wieder irgendwo in den Bergen in einem Mangyan Dorf. Das erste was ich sah, war der Beginn eines Hahnenkampfs. Da habe ich schnell ein Foto gemacht und bin zügig weggegangen. Dies ist hier Männersache und mir graust es. Insgesamt habe ich 63 Patienten gesehen. Viele mit hohem Blutdruck. Viele Kinder mit Erkältungen und Abszessen und anderen Hauterkrankungen. z.B. Krätze ist hier sehr verbreitet.

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Teil 4 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute waren wir wieder am Ende der Welt. Die Mangyans leben dort wie bei uns die Bauern im Mittelalter. Die Kinder haben als Spielzeug einen Stock mit zwei Holzrädern vorne, den schieben sie durchs Dorf, ein Plastiksack mit einem Baby wird drangehängt und fertig ist der Kinderwagen.

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Teil 3 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute war es hart. Meine erste Patientin hat ein Hodgkin Lymphom. Chemo gibt es nicht, Bestrahlung auch nicht. Sie ist in einem fortgeschrittenen Stadium und sieht richtig krank aus. Sie hat eine kleine Tochter und ist 24 Jahre alt. Sie kommt mit ihrer Mutter und dem Befund, weil sie wissen möchte was sie hat. Ich bespreche es ganz offen mit ihnen, weil sie ihr Leben organisieren müssen.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute ging es um 5.00 Uhr los. Hier wird gekocht, dass der Herd raucht. Reis mit Eiern und Gemüse zum Frühstück. Dann Reis mit Fisch und Gemüse als Lunch zum Mitnehmen. Also muss man um 5.00 Uhr anfangen, um 7.00 Uhr geht es in die Dörfer. Ich bin um 6.00 Uhr aufgestanden. Tee, Spiegelei, Toast, wie immer.

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Teil 1 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Jetzt hat das Abenteuer begonnen. Norbert und ich sind gut in Manila angekommen. Das Gepäck auch zum Glück. Als wir aus dem Flughafen raus kommen , fällt man gleich über uns her und versucht uns in diverse Taxis zu ziehen. Ich kralle mich an meiner Reisetasche fest und sage ganz laut ‚No‘! Da lässt man von uns ab.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Norbert Kohl aus Mindoro
Mindoro ist die siebtgrösste Insel der Philippinen, mit einer Bevölkerung von ca. 1 Million Einwohnern. Das Gesundheitssystem der Philippinen ist außer in wenigen städtischen Sektoren mangelhaft, laut länderkundlichen Informationen haben nur ca. 50-60 % der Bevölkerung auf den Philippinen Zugang zu ausreichender medizinischer Versorgung. Zielgruppe der German Doctors auf Mindoro sind vor allem die Eingeborenen (Mangyans), die größtenteils in abgelegenen Bergregionen unter einfachsten Bedingungen leben und praktisch keinen Zugang zu ärztlichen Leistungen haben.

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Team Mindoro

Ein Bericht von unserem Fundraiser Jürgen Grosse aus Mindoro (Teil 2)
Wir verabschieden die Friedhelm Wilmes-Stiftung; nicht ohne auch noch einmal über die weiteren Dinge zu sprechen. Danach fahren wir zum Nichols Airporthotel wo ich bis Montag bleibe. Einige Sachen habe ich auch noch zu arbeiten und etwas relaxen nach einer anstrengenden Woche tut auch mal gut. Morgen Abend hole ich Björn Clüsserath am Flughafen ab und die Spenderreise geht weiter…

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Ein Bericht von unserem Fundraiser Jürgen Grosse aus Mindoro (Teil 1)
Gegen 19 Uhr treffe ich am Flughafen in Frankfurt Norbert Diehl und Renate Walck. Die beiden Vorstandsmitglieder der Friedhelm Wilmes Stiftung sind meine Begleiter in der ersten Woche meiner Spenderreise auf den Philippinen. Die Stiftung unterstützt die Projekte der German Doctors schon seit vielen Jahren und will sich nun selbst ein Bild von der Hilfsarbeit vor Ort machen.

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