Tuberkulose

Tuberkulose (TB) diagnostizieren unsere Ärzte in all unseren Projekten – am häufigsten aber in Kalkutta. Tag für Tag infizieren sich in ganz Indien rund 40.000 Menschen mit dem Bakterium. Besondere Bedrohung geht dabei von den zunehmenden multiresistenten Varianten aus. Wir finanzieren aktuell die stationäre Langzeittherapie von mehr als 100 Patienten mit komplizierten Verlaufsformen; 250 TB-Patienten behandeln wir ambulant. Innovative Wege gehen wir bei der Zusammenarbeit mit rund 80 einheimischen Heilpraktikern, um ‚falsche‘ Therapien und die Ausbreitung resistenter TB-Keime zu verhindern.

Lesen Sie hier unsere Blogbeiträge zum Thema Tuberkulose und erfahren Sie, mit welchen Mitteln unser Ärzte die schreckliche Infektionskrankheit bekämpfen.

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Arndt Dohmen aus Kalkutta
Kalkutta war mein zweiter Einsatz mit German Doctors. Dieses Projekt besteht schon seit 30 Jahren und repräsentiert damit in besonderer Weise die Idee und auch die bewegte Geschichte unserer Organisation. Auf den Vorbereitungsseminaren und auch in mehreren persönlichen Gesprächen hatte ich schon viel gehört und dabei den Eindruck gewonnen, dass Kalkutta ein ganz besonderer Einsatzort ist, wo auch vereinsintern Standards der medizinischen Arbeit entwickelt worden sind, die für andere Projekte Vorbildcharakter haben. Entsprechend groß waren meine Erwartungen, als ich zum ersten Mal in meinem Leben indischen Boden unter den Füßen spürte…

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Teil 2 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro
Heute ging es um 5.00 Uhr los. Hier wird gekocht, dass der Herd raucht. Reis mit Eiern und Gemüse zum Frühstück. Dann Reis mit Fisch und Gemüse als Lunch zum Mitnehmen. Also muss man um 5.00 Uhr anfangen, um 7.00 Uhr geht es in die Dörfer. Ich bin um 6.00 Uhr aufgestanden. Tee, Spiegelei, Toast, wie immer.

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Ein Bericht von German Doctors-Einsatzärztin Dr. Annette Linz aus Kalkutta
Vor unserem nahenden Abschied aus dem Kalkutta-Projekt wollten mein German Doctors-Kollege Manfred und ich noch etwas Schönes mit unseren Nachbarn hier -den Kindern vom Puspha-Home- unternehmen. Das Puspha-Home ermöglicht tuberkulosekranken Kindern aus sehr armen Verhältnissen Unterkunft und Therapie.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Norbert Kohl aus Mindoro
Mindoro ist die siebtgrösste Insel der Philippinen, mit einer Bevölkerung von ca. 1 Million Einwohnern. Das Gesundheitssystem der Philippinen ist außer in wenigen städtischen Sektoren mangelhaft, laut länderkundlichen Informationen haben nur ca. 50-60 % der Bevölkerung auf den Philippinen Zugang zu ausreichender medizinischer Versorgung. Zielgruppe der German Doctors auf Mindoro sind vor allem die Eingeborenen (Mangyans), die größtenteils in abgelegenen Bergregionen unter einfachsten Bedingungen leben und praktisch keinen Zugang zu ärztlichen Leistungen haben.

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Kalkutta Tuberkulose

Teil 3 des Einsatzberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Diese Nacht habe ich schlecht geschlafen, 7 Uhr aufstehen, schnell frühstücken, 8:10 Uhr schon Aufbruch. Heute findet alles im überdachten Freien statt. Wir haben 114 Patienten gestempelt. Kinder, Männer und Frauen und in dieser Reihenfolge. Außerdem haben wir 12 rote Mützen verteilt. Die Empfänger sind richtig krank. Dann fingen wir zu dritt an zu arbeiten.

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Armutskrankheit Tuberkulose

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Annette Linz aus Kalkutta
„Come, Doctor…“ Salma, eine der Mitarbeiterinnen des Tuberkulose-Programmes, nimmt mich beherzt am Ellbogen: Sie ist den unglaublich dichten und chaotischen Straßenverkehr gewohnt. Wer zögert, kommt nie auf die andere Straßenseite… Und genau dort müssen wir hin, unterwegs zu samstäglichen Hausbesuchen bei Tuberkulose-Kranken im Umkreis der Ambulanz der Foreshore-Road.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Peter Kreysing aus Nairobi
Mein Name ist Peter Kreysing, ich arbeite in Nottuln, einem Dorf unweit von Münster in Westfalen als Kinderarzt in einer kleinen Praxis. Im August/September 2017 hatte ich das Glück zum vierten Mal nach Nairobi für die German Doctors fahren zu dürfen. Die ersten Einsätze im Mathare Valley, einem großen Slum in der Millionenstadt Nairobi, hatte ich 2004, 2005 und 2012, so dass ich die Fortentwicklung des Hilfsprojektes gut verfolgen konnte.

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Teil 1 des Einsatztberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Bis Dubai hat alles gut geklappt. Emirate Airlines sind schon ziemlich luxuriös. Man wird gut gefüttert und kriegt vor allem viel zu trinken. Jetzt sitz ich hier und bin beeindruckt von der Vielfalt der Völker. Manche sehen aus wie man sich arabische Scheichs vorstellt, andere tragen Turban oder kleine gehäkelte Mützchen.

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Lungen-Tbc bei Kindern

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Josef Lipinski aus Kalkutta
Während meines Einsatzes in Kalkutta feierte das Pushpa Home das 10-jährige Jubiläum. Pushpa bedeutet „kleine Blume“. Das Ziel dieser Einrichtung besteht darin, bei Kindern mit schwerer Tuberkulose Leben zu retten, Not zu lindern und Elend zu verhindern.

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Tuberkulose-Behandlung

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Anne Muckelbauer aus Mindoro
Auf der philippinischen Insel Mindoro bieten die German Doctors seit 15 Jahren durch ihre Rolling Clinic Sprechstunden für die Bevölkerung der Mangyans an. Ich durfte dieses Jahr erstmals dort mitarbeiten!

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