Slum
Armutskrankheit Tuberkulose

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Annette Linz aus Kalkutta
„Come, Doctor…“ Salma, eine der Mitarbeiterinnen des Tuberkulose-Programmes, nimmt mich beherzt am Ellbogen: Sie ist den unglaublich dichten und chaotischen Straßenverkehr gewohnt. Wer zögert, kommt nie auf die andere Straßenseite… Und genau dort müssen wir hin, unterwegs zu samstäglichen Hausbesuchen bei Tuberkulose-Kranken im Umkreis der Ambulanz der Foreshore-Road.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Doris Schröder aus Chittagong
Am Flughafen empfängt mich die Sonne (in Europa herrscht noch nasskaltes Winterwetter) und anschließend ein überfülltes, lärmendes Chittagong mit einem chaotischen Verkehr. Am ersten Arbeitstag bin ich nach wenigen Stunden mitten im Geschehen und schnell stellt sich heraus, dass der zugeteilte Übersetzer und ich ein tolles Team sind.

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Bakschisch

Teil 3 des Einsatztagebuches von Dr. Rebecca Wolf aus Chittagong
Der erste Monat als Ärztin in diesem fremden Land ist bereits vergangen. Die Arbeit läuft routinierter ab und so langsam glaube ich, das Land und die Menschen in Bangladesch ein wenig besser zu kennen und zu verstehen. Die Zeit verging wie im Flug und so kam mir der Abschied von meiner ersten Kollegin hier in Chittagong schon nahezu wie mein eigener Abschied vor. Ich bin gespannt, welche Eindrücke mich in meinen verbleibenden zwei Wochen noch erwarten….

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Lungen-Tbc bei Kindern

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Josef Lipinski aus Kalkutta
Während meines Einsatzes in Kalkutta feierte das Pushpa Home das 10-jährige Jubiläum. Pushpa bedeutet „kleine Blume“. Das Ziel dieser Einrichtung besteht darin, bei Kindern mit schwerer Tuberkulose Leben zu retten, Not zu lindern und Elend zu verhindern.

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HIV-Hilfe

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Michael Klemt-Kropp aus Nairobi
Im Sommer 2017 erlebte ich meinen ersten sechswöchigen Einsatz mit den German Doctors. Mein Arbeitsplatz war das Baraka Health Centre im Mathare Valley-Slum von Nairobi. In der zweiten Woche, die anfängliche Unsicherheit hatte sich gelegt und so etwas wie Routine trat ein, wurde ich mit einer Situation konfrontiert, die gut wiederspiegelt, wie komplex die Situationen im Slum manchmal sind…

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Ehrenamtlich arbeiten

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Christel Hiller aus Nairobi
Kenia, das ist für mich ein Land der Gegensätze. Auf der einen Seite wenige, wirklich reiche Menschen und auf der anderen Seite Hunderttausende, die sich weder eine regelmäßige Mahlzeit, geschweige denn eine Krankenversicherung leisten können. Die auch in einer Millionenstadt wie Nairobi keinen Zugang zu Wasser, Strom und medizinischer Versorgung haben.

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Slums in Indien

Zweiter Teil des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frithjof Leonhardt aus Kalkutta
Indien schleudert mich mit seinen krassen Gegensätzen immer wieder in eine Berg- und Talfahrt der Gefühle. Das hängt auch damit zusammen, dass wir heute in der Ambulanz von Tikia Para arbeiten. Im Zentrum von Howrah, inmitten eines ständigen Verkehrschaos‘, liegt dieser Standort zwischen zwei großen, meist muslimischen Slums in der Nähe des Hauptbahnhofes. Eine marode und wirklich verkommene Örtlichkeit…

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Mein Bangladesch-Reisebericht

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Rolf-Ferdinand Gehre aus Dhaka
Zwischen dem Verkehr in deutschen Großstädten und dem in Dhaka bestehen doch, wie ich in mehreren Stau-Steh-Stunden recht gründlich feststellen konnte, gewisse Unterschiede. Nicht nur, dass hier zwar mehrheitlich, aber keineswegs ausschließlich links gefahren wird – vor allem ist es das, was sich an Fahrzeugen (plus Fußgängern plus Hunden plus Ziegen) auf den Straßen tummelt, was den großen Unterschied ausmacht. Beginnen möchte ich meinen Bangladesch-Reisebericht mit einem kleinen Überblick über die „Verkehrslage“ des Landes…

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Das Leben in Bangladesch

Als Ärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 2

Ich wache nachts auf und alles ist nass. Ich schwitze gefühlt wie nie zuvor. Am Vortag waren es in der Wohnung trotz Ventilator und Klimaanlage 32° C. Ich will nicht wissen, wie es draußen war… Das ist wirklich körperlich anstrengend. Und den Runny-Nose-Virus von den Kindern habe ich auch abgestaubt. Ich empfinde es ja immer wieder als Bereicherung, mich anderen Lebensweisen und Kulturen auszusetzen, aber das Arbeiten und das Leben in Bangladesch verlangen mir doch ganz schön was ab.

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Als Ärztin nach Bangladesch reisen

Als Ärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 1

Was soll ich sagen – die Eindrücke sind wirklich überwältigend. Und für alle, die sowas noch nicht gemacht haben: Es ist schon spannend, wenn man sich im Oman auf der Suche nach dem richtigen Gate langsam von den Mitreisenden aus München entfernt, beim Umsteigen das letzte wohlvertraute ‚oleck‘ von Oberpfälzern in Urlaubsstimmung hört, um dann doch bei Gate 1 den Flieger nach Chittagong zu finden….

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