Indien

Täglich fahren sechs German Doctors unsere verschiedenen Slumambulanzen im Stadtgebiet von Kalkutta an. Zudem betreiben wir verschiedene Tuberkulose-Ambulanzen und behandeln besonders schwere Fälle in unseren Tuberkulose-Krankenhäusern. Um besonders den Frauen und Kindern zu helfen, unterstützen wir sie mit einem Ernährungs- und Beratungsprogramm. Erfahren Sie mehr auf unserem Indien Blog!

Holi-Fest

Teil 4 des Einsatzberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Mein Wochenendtrip verläuft nicht ganz nach Plan: Heute früh hat der Guide verschlafen, weil er Frühlingsanfang, Karneval und eben das Holi-Fest gefeiert hat, nehme ich an. Nachdem ich einige Zeit gewartet habe bin ich an die Straße gegangen und hab mir eine Fahrradrikscha genommen.

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Kalkutta Tuberkulose

Teil 3 des Einsatzberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Diese Nacht habe ich schlecht geschlafen, 7 Uhr aufstehen, schnell frühstücken, 8:10 Uhr schon Aufbruch. Heute findet alles im überdachten Freien statt. Wir haben 114 Patienten gestempelt. Kinder ,Männer und Frauen und in dieser Reihenfolge. Außerdem haben wir 12 rote Mützen verteilt. Die Empfänger sind richtig krank. Dann fingen wir zu dritt an zu arbeiten.

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Armutskrankheit Tuberkulose

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Annette Linz aus Kalkutta
„Come, Doctor…“ Salma, eine der Mitarbeiterinnen des Tuberkulose-Programmes, nimmt mich beherzt am Ellbogen: Sie ist den unglaublich dichten und chaotischen Straßenverkehr gewohnt. Wer zögert, kommt nie auf die andere Straßenseite… Und genau dort müssen wir hin, unterwegs zu samstäglichen Hausbesuchen bei Tuberkulose-Kranken im Umkreis der Ambulanz der Foreshore-Road.

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Mein erster Arbeitstag

Teil 2 des Einsatzberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Heute ist mein erster Arbeitstag in Kalkutta. Ich bin mit dem Langzeitarzt Tobias und meiner Kollegin Brigitte für die Forshore Road eingeteilt. Nach dem Frühstück um 8:10 Uhr trifft sich alles im Hof vom Pushpa Home. Es wird sehr eng und wir fahren etwa eine Stunde durch Howrah. Das Mitfahren ist absolut gewöhnungsbedürftig. Es ist Linksverkehr und der Fahrer steigt ein, lässt den Motor an und drückt auf die Hupe. Die lässt er nicht mehr los bis wir am Ziel sind.

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Teil 1 des Einsatztberichts von Dr. Barbara Müllerleile aus Kalkutta
Bis Dubai hat alles gut geklappt. Emirate Airlines sind schon ziemlich luxuriös. Man wird gut gefüttert und kriegt vor allem viel zu trinken. Jetzt sitz ich hier und bin beeindruckt von der Vielfalt der Völker. Manche sehen aus wie man sich arabische Scheichs vorstellt, andere tragen Turban oder kleine gehäkelte Mützchen.

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Lungen-Tbc bei Kindern

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Josef Lipinski aus Kalkutta
Während meines Einsatzes in Kalkutta feierte das Pushpa Home das 10-jährige Jubiläum. Pushpa bedeutet „kleine Blume“. Das Ziel dieser Einrichtung besteht darin, bei Kindern mit schwerer Tuberkulose Leben zu retten, Not zu lindern und Elend zu verhindern.

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Medizinische Nothilfe

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Rosemarie Pichler aus Kalkutta
Ich wollte schon immer medizinische Nothilfe in einem Entwicklungsland leisten und nun liegt der erste Einsatz in Kalkutta hinter mir. Die Gefühle fahren Achterbahn, die Gedanken Karussel – ein Zustand, der auch acht Tage nach Rückkehr noch anhält…

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Kindern helfen

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Ursula Psyk aus Kalkutta
Als German Doctor im Kalkutta-Einsatz über dem Pushpa Home gewohnt zu haben, erinnert mich vor allem an die fröhlichen Stimmen und das vergnügte Lachen, das besonders in den Abendstunden von unten in unsere Unterkunft drang – und das obwohl dort Kinder mit komplizierten Lungen-, Wirbelsäulen- oder anderen Knochentuberkulosen, Lymphknoten- und Bauchtuberkulosen in Behandlung sind…

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Wir geben unseren Patienten eine Stimme: Eine Patientengeschichte aus den Slums von Kalkutta

Ich hatte heute einen harten Tag. Ich bin zu den German Doctors nach Kalkutta gebracht worden. Eine Cousine wusste von dieser Einrichtung zu berichten, denn ein Bekannter ihrer Familie hat einmal dort gute Hilfe bekommen, als er an Tuberkulose erkrankt war. Ich bin jetzt schon ein Jahr krank, und ich kann auch schon seit einem Jahr nicht mehr sitzen und nicht mehr stehen.

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Armut in der Welt

Dritter Teil des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frithjof Leonhardt aus Kalkutta
Meine Stimmung ist heute nicht besonders gut. Fast das gesamte Team hustet oder ist erkältet. Die Patientenzahlen sind erdrückend hoch. Und vieles von den hier herrschenden Strukturen ist für uns deutsche Ärzte nur schwer zu durchschauen. Macht es überhaupt Sinn, die Armut in der Welt bekämpfen zu wollen?

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