Mütter

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Rosemarie Pichler aus Chittagong
Menschen, Menschen, Menschen…Chaos auf den Straßen von Chittagong. Auf den ersten Blick ist nicht zu erkennen, ob Linksverkehr herrscht, auch nicht auf den zweiten und dritten Blick… Die Unterkunft ist spartanisch, meine beiden Kolleginnen teilen sich ein Zimmer (die Ärztewohnung wird gerade um- und ausgebaut). Ich habe Glück allein ein Zimmer zu bekommen, denn vor mir war ein Kollege hier.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Christel Hiller aus Nairobi

Nun war es also wieder einmal so weit, mein dritter Einsatz mit den German Doctors stand bevor. Für diese 6 Wochen hatte ich im Einverständnis mit meinen zwei Arbeitgebern in Deutschland viele Überstunden angesammelt, die ich mit dem Einsatz ausgleichen konnte. Obwohl mir im Grunde nichts neu war, spürte ich auch diesmal den großen Unterschied zwischen unserem europäischen Sozialstaat und den Zuständen in einem afrikanischen Schwellenland.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Maria Rosenberger aus Chittagong

Seit drei Wochen bin ich nun in Chittagong. Es ist mein erster Einsatz mit German Doctors und ich habe mich ganz gut eingelebt. Gerade ist eine Zeit des Umbruchs hier und es werden neben den bestehenden zwei CbC´s (Community based Center) gerade zwei weitere eröffnet. Das Team vergrößert sich und so sind seit unserer (Barbaras und meiner) Ankunft drei anstelle von zwei Ärzten vor Ort. Da Chittagong eine Megacity ist und es für viele Slumbewohner ein sehr weiter Weg in die Ambulanz ist, wurde das Prinzip gefördert, Ambulanzen in den unterpriviligierten Regionen zu eröffnen, welche abwechselnd von einem „Satelite Team“ versorgt werden.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Ruth Bathiany aus Chittagong

Hier möchte ich meine Erlebnisse mitteilen. Welche Geschichten haben mich fasziniert? Was ist das Besondere an der Arbeit vor Ort? Wie erlebe ich Land und Leute? Wie nähert man sich einem Land, das so unbeschreiblich ist wie Bangladesch? Mit einem Lächeln!
Schon vor meiner Reise nach Bangladesch konnten wir in einem Vorbereitungsseminar in Würzburg und in einem Projektseminar in Bonn viel Neues erfahren über die Arbeit von German Doctors weltweit und speziell in dem Land unserer Wahl.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Christian Fricke aus Nairobi

Natürlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist, und so bereite ich mich innerlich auf den baldigen Abschied aus dem Nairobi-Projekt der German Doctors vor. Die letzten Wochen waren durch mehr Routine und Ausgeglichenheit geprägt. Auf der Suche nach neuen Geschichten habe ich weiter nach lustigen und weniger lustigen medizinischem Aberglauben gefragt, habe einen Workshop für Storytelling besucht, mir die Vorurteile über die verschiedenen Stämme zu Gemüte geführt und bin am Wochenende gereist.

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Erster Teil des Berichts von Einsatzärztin Dr. Christine Beis aus Mindoro
Wieder ein furchtbar langweiliger Dienst in der Klinik, also Zeit, sich Gedanken zu machen über die nächsten 2 Monate. Denn in 2 Wochen werde ich aufbrechen: als Einsatzärztin für German Doctors auf eine Insel auf den Philippinen, etwa so groß wie Niederbayern – Mindoro. Ich bin Allgemeinärztin, Mitte 50, familiär und kollegial in der Praxis zuhause in Abensberg abgesichert – so nutze ich die Gelegenheit und will meinen mindestens 40-jährigen Traum umsetzen: arbeiten im Entwicklungsdienst. „Warum ausgerechnet auf die Philippinen?“ hat mich die Redakteurin vom Donaukurier beim Interview heute gefragt. „Weil ich während meiner Studienzeit dort schon Pläne hatte.“

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Reiner Klick aus Chandragona
Die Frau kam mit Krampfanfällen ins Krankenhaus. An den Beinen fanden sich Wasseransammlungen. Ein typischer Fall von Schwangerschaftsvergiftung (Eklampsie). Schnell wurde eine Infusion gelegt und Magnesium gegeben. Die Krampfanfälle konnten so gestoppt werden. Nach Anlage einer Rückenmarksnarkose durch Beatrice Li von German Doctors erfolgte der Kaiserschnitt durch die bengalische Gynäkologin.

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Teil 6 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro

Heute ist mein letzter Tag der zweiten Rolling Clinic. Ich bin ein bisschen erschöpft. Wir fahren wieder in die Berge in ein Mangyan Dorf. Hier ist es für hiesige Verhältnisse sauber und zum Teil regelrecht gepflegt. Es gibt zwei öffentliche Toiletten, die auch benutzt werden und drei öffentliche Wasserstellen. Die Leute sind sauber gewaschen. Es gibt sogar Gärten.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Arndt Dohmen aus Chittagong
In den letzten 3 Jahren habe ich jeweils an einem 6-wöchigen Einsatz in einem Projekt der German Doctors teilgenommen. Morgen ist nun mein letzter diesjähriger Arbeitstag im Medical Center for the Poorest oft he Poor (MCPP), dann ist der zweite Einsatz, den ich hier in Chittagong gemacht habe, beendet. Das möchte ich zum Anlass nehmen, Euch wie in den letzten Jahren durch einen zusammenfassenden Bericht über meine Erfahrungen ein wenig an dem teilhaben zu lassen, was ich in diesem Land und speziell bei meiner Arbeit erlebt habe.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Marie-Luise Holthoff aus Chittagong
Mein erster Tag mit den German Doctors in Chittagong: Es ist warm – geschätzt und gerade in Google nachgesehen 29°C bei 80% Luftfeuchtigkeit mit 40% Chance auf Regen. Dankbar bin ich für die Klimaanlage in unseren Schlafzimmern! Ich hatte sie für die Nacht an und auf 25°C eingestellt und benötigte nur ein Laken als Zudecke.

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