Mütter

Erster Teil des Berichts von Einsatzärztin Dr. Christine Beis aus Mindoro
Wieder ein furchtbar langweiliger Dienst in der Klinik, also Zeit, sich Gedanken zu machen über die nächsten 2 Monate. Denn in 2 Wochen werde ich aufbrechen: als Einsatzärztin für German Doctors auf eine Insel auf den Philippinen, etwa so groß wie Niederbayern – Mindoro. Ich bin Allgemeinärztin, Mitte 50, familiär und kollegial in der Praxis zuhause in Abensberg abgesichert – so nutze ich die Gelegenheit und will meinen mindestens 40-jährigen Traum umsetzen: arbeiten im Entwicklungsdienst. „Warum ausgerechnet auf die Philippinen?“ hat mich die Redakteurin vom Donaukurier beim Interview heute gefragt. „Weil ich während meiner Studienzeit dort schon Pläne hatte.“

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Reiner Klick aus Chandragona
Die Frau kam mit Krampfanfällen ins Krankenhaus. An den Beinen fanden sich Wasseransammlungen. Ein typischer Fall von Schwangerschaftsvergiftung (Eklampsie). Schnell wurde eine Infusion gelegt und Magnesium gegeben. Die Krampfanfälle konnten so gestoppt werden. Nach Anlage einer Rückenmarksnarkose durch Beatrice Li von German Doctors erfolgte der Kaiserschnitt durch die bengalische Gynäkologin.

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Teil 6 des Berichts von Einsatzärztin Dr. Barbara Müllerleile aus Mindoro

Heute ist mein letzter Tag der zweiten Rolling Clinic. Ich bin ein bisschen erschöpft. Wir fahren wieder in die Berge in ein Mangyan Dorf. Hier ist es für hiesige Verhältnisse sauber und zum Teil regelrecht gepflegt. Es gibt zwei öffentliche Toiletten, die auch benutzt werden und drei öffentliche Wasserstellen. Die Leute sind sauber gewaschen. Es gibt sogar Gärten.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Arndt Dohmen aus Chittagong
In den letzten 3 Jahren habe ich jeweils an einem 6-wöchigen Einsatz in einem Projekt der German Doctors teilgenommen. Morgen ist nun mein letzter diesjähriger Arbeitstag im Medical Center for the Poorest oft he Poor (MCPP), dann ist der zweite Einsatz, den ich hier in Chittagong gemacht habe, beendet. Das möchte ich zum Anlass nehmen, Euch wie in den letzten Jahren durch einen zusammenfassenden Bericht über meine Erfahrungen ein wenig an dem teilhaben zu lassen, was ich in diesem Land und speziell bei meiner Arbeit erlebt habe.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Marie-Luise Holthoff aus Chittagong
Mein erster Tag mit den German Doctors in Chittagong: Es ist warm – geschätzt und gerade in Google nachgesehen 29°C bei 80% Luftfeuchtigkeit mit 40% Chance auf Regen. Dankbar bin ich für die Klimaanlage in unseren Schlafzimmern! Ich hatte sie für die Nacht an und auf 25°C eingestellt und benötigte nur ein Laken als Zudecke.

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Ein Bericht von Einsatzärztin von Dr. Gudrun Jäger aus Serabu
Während meines sechswöchigen Aufenthaltes im Serabu Projekt der German Doctors hatte ich Gelegenheit, an einem etwas anderen Kochkurs teilzunehmen. Der Hintergrund hierfür ist allerdings ein ernstes Thema: die schwere Unterernährung, die vor allem Kleinkinder betrifft. Die Gründe hierfür sind vielfältig, ein wichtiger Punkt ist die Armut der Landbevölkerung und die mangelnde Bildung.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Ruedi Völkle aus Kalkutta
Schon zu Beginn meines Einsatzes in Kalkutta wurde ich mit den schwierigen Lebensbedingungen und den daraus resultierenden Problemen für die arme Bevölkerung konfrontiert. Eine Patientin ist die ganze Nacht durch Zug gefahren, kommt jetzt in der späten Vormittagsstunde aus der Warteschlange in die Konsultation. Ob es keine Ärzte, keine Spitäler in ihrer Heimat gäbe, frage ich. Schon, aber die hätten keine Medikamente oder nicht die Richtigen zur Verfügung, sagt sie.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Peter Kreysing aus Nairobi
Mein Name ist Peter Kreysing, ich arbeite in Nottuln, einem Dorf unweit von Münster in Westfalen als Kinderarzt in einer kleinen Praxis. Im August/September 2017 hatte ich das Glück zum vierten Mal nach Nairobi für die German Doctors fahren zu dürfen. Die ersten Einsätze im Mathare Valley, einem großen Slum in der Millionenstadt Nairobi, hatte ich 2004, 2005 und 2012, so dass ich die Fortentwicklung des Hilfsprojektes gut verfolgen konnte.

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Weltfrühchentag

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Gudrun Jäger aus Serabu
Die ersten 2 Wochen meiner Zeit in Serabu war es auf der Neugeborenen Station relativ ruhig. Doch dann begann mit dem ersten Frühgeborenen die Frühchen-Parade! Zuerst kam ca. 12 Wochen zu früh Little Gudi zur Welt, eine Woche später Little Moses ca. 8 Wochen zu früh und wenige Tage später Little Joseph, ein Zwillingsfrühgeborenes, auch ca. 12 Wochen zu früh.

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Hilfe für Frauen

Als Ärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 5

Eine junge Erstgebärende klagt bei der Erstvorstellung bei mir über die Sectio, ein Grund weshalb eine Krankenhausbehandlung hier häufig abgelehnt wird. Deswegen wird natürlich nachgefragt, die Geburt liegt ja nur 17 Tage zurück. Ich bin etwas besorgt über das Verhalten der Patientin und bestehe auf eine Untersuchung. Vielleicht ist die Wunde ja total versaut und sie schämt sich?

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