German Doctors
German Doctors

Dhaka

Projektbeginn | 1989

   

Einsätze | 538

Dhaka

Das Dhaka-Projekt im Überblick

Das Viertel der Näherinnen

Unzählige Textilfabriken, kilometerlange slumähnliche Siedlungen, Umweltverschmutzung, Sexarbeit, Drogenkriminalität und Kinderarbeit: In unserem neuen Einsatzgebiet Savar, nördlich von Dhaka in Bangladesch kämpfen die Menschen mit vielen Problemen. In den 1980er-Jahren bauten Investoren hier große Textilfabriken, ohne dass die Region auf die vielen Menschen vorbereitet war, die in der Folge aus ländlichen Gebieten in die Vororte strömten. Doch nur wenige finden Arbeit, viele rutschen in die Prostitution oder Drogenabhängigkeit ab. Mehr als 40 Prozent der Menschen hier sind Analphabeten und viele Familien verdienen weniger als 5.000 Taka im Monat, das entspricht etwa 50 Euro. Auch die Luft- und Wasserverschmutzung ist in der Region enorm: Viele Gewässer leuchten in Folge der Färbemittel, die von den Fabriken in die Umwelt geleitet werden, in grellen Farben.

Mehr zu den Lebensbedingungen

Hand in Hand mit der Caritas Bangladesch

Bei diesem Projekt haben wir das Glück, medizinische und soziale Hilfe verknüpfen zu können, denn wir arbeiten eng mit der Caritas Bangladesch zusammen. Diese ist gut vernetzt und unterhält bereits mehrere Hilfsprojekte – unter anderem eines, das darauf abzielt, die Ernährungssituation und die soziale Sicherheit für Kinder unter fünf Jahren und deren Mütter zu verbessern. Außerdem hat die Caritas sogenannte „Drop-In Center“ für Menschen, die in der Prostitution arbeiten und Menschen mit Drogenabhängigkeiten eingerichtet. Die German Doctors übernehmen in dem Projekt die medizinische Komponente für Bedürftige: Zwei ehrenamtliche Einsatzärztinnen bzw. -ärzte versorgen seit Juli 2019 rund 70 Patientinnen und Patienten am Tag in unseren Ambulanzen, die tageweise von unserem Team angefahren werden.

Mehr zur Slumambulanz

 

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung

Bevor wir 2019 unser neues Projekt nördlich von Dhaka eröffneten, waren wir fast 30 Jahre, von 1989 bis Ende 2018, in den Slums von Dhaka aktiv. Über 500 Ärztinnen und Ärzte haben hier ehrenamtlich oftmals schwerkranke Menschen behandelt. Heute profitieren viele Menschen davon, dass die Regierung die Gesundheitsstrukturen verbessert hat und sich einheimische Nichtregierungsorganisationen verstärkt engagieren. Diese positive Entwicklung konnten wir auch in unserer Ambulanz spüren, und so entschlossen wir uns nach ausführlichen Gesprächen mit unseren Partnern, unsere ärztliche Hilfe in die Armutsviertel der Industrievororte zu verlagern. Unser erfolgreiches Schulprojekt, das 800 Kindern eine Grundausbildung ermöglicht, bleibt jedoch erhalten. Für die Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge gibt es zudem die Möglichkeit, einen berufsvorbereitenden Kurs zu besuchen – zum Beispiel im Friseurhandwerk oder im Bereich der Computeranwendung.

Mehr zu den Slumschulen

Das Viertel der Näherinnen

Unzählige Textilfabriken, kilometerlange slumähnliche Siedlungen, Umweltverschmutzung, Sexarbeit, Drogenkriminalität und Kinderarbeit: In unserem neuen Einsatzgebiet Savar, nördlich von Dhaka in Bangladesch kämpfen die Menschen mit vielen Problemen. In den 1980er-Jahren bauten Investoren hier große Textilfabriken, ohne dass die Region auf die vielen Menschen vorbereitet war, die in der Folge aus ländlichen Gebieten in die Vororte strömten. Doch nur wenige finden Arbeit, viele rutschen in die Prostitution oder Drogenabhängigkeit ab. Mehr als 40 Prozent der Menschen hier sind Analphabeten und viele Familien verdienen weniger als 5.000 Taka im Monat, das entspricht etwa 50 Euro. Auch die Luft- und Wasserverschmutzung ist in der Region enorm: Viele Gewässer leuchten in Folge der Färbemittel, die von den Fabriken in die Umwelt geleitet werden, in grellen Farben.

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Hand in Hand mit der Caritas Bangladesch

Bei diesem Projekt haben wir das Glück, medizinische und soziale Hilfe verknüpfen zu können, denn wir arbeiten eng mit der Caritas Bangladesch zusammen. Diese ist gut vernetzt und unterhält bereits mehrere Hilfsprojekte – unter anderem eines, das darauf abzielt, die Ernährungssituation und die soziale Sicherheit für Kinder unter fünf Jahren und deren Mütter zu verbessern. Außerdem hat die Caritas sogenannte „Drop-In Center“ für Menschen, die in der Prostitution arbeiten und Menschen mit Drogenabhängigkeiten eingerichtet. Die German Doctors übernehmen in dem Projekt die medizinische Komponente für Bedürftige: Zwei ehrenamtliche Einsatzärztinnen bzw. -ärzte versorgen seit Juli 2019 rund 70 Patientinnen und Patienten am Tag in unseren Ambulanzen, die tageweise von unserem Team angefahren werden.

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Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung

Bevor wir 2019 unser neues Projekt nördlich von Dhaka eröffneten, waren wir fast 30 Jahre, von 1989 bis Ende 2018, in den Slums von Dhaka aktiv. Über 500 Ärztinnen und Ärzte haben hier ehrenamtlich oftmals schwerkranke Menschen behandelt. Heute profitieren viele Menschen davon, dass die Regierung die Gesundheitsstrukturen verbessert hat und sich einheimische Nichtregierungsorganisationen verstärkt engagieren. Diese positive Entwicklung konnten wir auch in unserer Ambulanz spüren, und so entschlossen wir uns nach ausführlichen Gesprächen mit unseren Partnern, unsere ärztliche Hilfe in die Armutsviertel der Industrievororte zu verlagern. Unser erfolgreiches Schulprojekt, das 800 Kindern eine Grundausbildung ermöglicht, bleibt jedoch erhalten. Für die Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge gibt es zudem die Möglichkeit, einen berufsvorbereitenden Kurs zu besuchen – zum Beispiel im Friseurhandwerk oder im Bereich der Computeranwendung.

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Das Dhaka-Projekt im Überblick

Daten und Fakten

Projektbeginn: 1989

Anzahl Ärzte zurzeit: Zwei deutsche Ärztinnen/Ärzte.

Einsätze: 7 unentgeltliche Einsätze im Jahr 2019. Von 2000 bis Ende 2019 wurden von den Ärztinnen und Ärzten insgesamt 538 unentgeltliche Einsätze durchgeführt.

Patientenkontakte: Jährlich werden in Dhaka etwa 20.000 Behandlungen vorgenommen.

Partner: Projektpartner ist die Caritas Bangladesch.

Struktur: Die Caritas Dhaka betreibt das Projekt als verantwortliche Organisation; die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind bei der Caritas angestellt. Zu dem Projekt gehören drei Ambulanzen in der Region Savar, die tageweise durch die German Doctors und ein Team von einheimischen Mitarbeitern angefahren werden. An jedem Standort werden ein- bis zweimal pro Woche die Sprechstunden abgehalten. Die deutschen Ärzte leben bei italienischen Priestern, die dort ebenfalls soziale Projekte betreiben.

Einsatzgebiete: Region Savar, nördlich von Dhaka in Bangladesch. Die drei Ambulanzstandorte befinden sich in Jamgara, Zirabo und Vadail.

Häufigste gesundheitliche Probleme: Magen-Darm-Krankheiten, Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma, Tuberkulose, Hautkrankheiten, sexuell übertragbare Krankheiten, Knochen- und Gelenkschmerzen (durch das stundenlange Sitzen an den Nähmaschinen).

Schwerpunkte: Basismedizinische Versorgung, Gesundheitsvorsorge-Schulungen, Beratung für Schwangere, Mütter und Chroniker, Überweisung in staatliche Einrichtungen.

Daten und Fakten

Projektbeginn: 1989

Anzahl Ärzte zurzeit: Zwei deutsche Ärztinnen/Ärzte.

Einsätze: 7 unentgeltliche Einsätze im Jahr 2019. Von 2000 bis Ende 2019 wurden von den Ärztinnen und Ärzten insgesamt 538 unentgeltliche Einsätze durchgeführt.

Patientenkontakte: Jährlich werden in Dhaka etwa 20.000 Behandlungen vorgenommen.

Partner: Projektpartner ist die Caritas Bangladesch.

Struktur: Die Caritas Dhaka betreibt das Projekt als verantwortliche Organisation; die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind bei der Caritas angestellt. Zu dem Projekt gehören drei Ambulanzen in der Region Savar, die tageweise durch die German Doctors und ein Team von einheimischen Mitarbeitern angefahren werden. An jedem Standort werden ein- bis zweimal pro Woche die Sprechstunden abgehalten. Die deutschen Ärzte leben bei italienischen Priestern, die dort ebenfalls soziale Projekte betreiben.

Einsatzgebiete: Region Savar, nördlich von Dhaka in Bangladesch. Die drei Ambulanzstandorte befinden sich in Jamgara, Zirabo und Vadail.

Häufigste gesundheitliche Probleme: Magen-Darm-Krankheiten, Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma, Tuberkulose, Hautkrankheiten, sexuell übertragbare Krankheiten, Knochen- und Gelenkschmerzen (durch das stundenlange Sitzen an den Nähmaschinen).

Schwerpunkte: Basismedizinische Versorgung, Gesundheitsvorsorge-Schulungen, Beratung für Schwangere, Mütter und Chroniker, Überweisung in staatliche Einrichtungen.

Das Dhaka-Projekt im Überblick

Wenig Hilfe vom Staat

Wie in allen unseren Projekten liegt auch hier unser Schwerpunkt auf der Behandlung von Menschen am Rande der Gesellschaft. Neben Arbeiterinnen und Arbeitern der Textilfabriken, die sich keine medizinische Versorgung leisten können oder von anderen Gesundheitseinrichtungen ausgeschlossen werden, zählen hierzu insbesondere auch Sexarbeiterinnen, drogenabhängige Menschen und Transgender. Sie werden in herkömmlichen staatlichen Einrichtungen oft nicht aufgenommen. Übertragbare Krankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis und Atemwegserkrankungen sowie sexuell übertragbare Infektionen, Dengue-Fieber, Durchfallerkrankungen und Unterernährung sind häufige Diagnosen in der Region Savar und Ashulia.

Medizinische Infrastruktur verbessern

Um die medizinische Situation in der Region Savar zu verbessern, haben wir drei Standorte für unsere Ambulanz ausgewählt. Diese liegen sehr zentral, sodass Textilarbeiterinnen und -arbeiter auch in ihrer Pause einen Arztbesuch wahrnehmen können. Dies ist wichtig, da Krankheiten aus Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes oftmals verschleppt werden. Jeder Standort wird ein- bis zweimal pro Woche mit einem Team aus Übersetzern, Apothekern und Krankenschwestern angefahren. Circa 70 Menschen werden täglich behandelt.

Perspektiven schaffen mit sozialen Projekten

In diesem Projekt haben wir das Glück, unseren Patientinnen und Patienten durch die Zusammenarbeit mit der Caritas Bangladesch neben medizinischer Hilfe auch soziale Unterstützung anbieten zu können. Unter anderem hat die Caritas dort sogenannte „Drop-In Center“ für in der Prostitution tätige Frauen und Menschen mit Drogenabhängigkeiten aufgebaut. In diesen Zentren können die Betroffenen sich waschen, schlafen, sich zurückziehen und vielseitige Unterstützung erfahren. Zudem betreibt die Caritas in der Region Kinderkrippen für die Kinder der Textilarbeiterinnen und bildet Erzieherinnen aus.

Zusätzlich kooperieren wir mit der Organisation CRP (Center for the Rehabilitation of the Paralysed). Bei Bedarf werden Patientinnen und Patienten von uns in das Rehabilitationszentrum von CRP überwiesen, damit sie dort eine angemessene Therapie bekommen. In den kommenden Monaten werden wir zusätzlich gemeinsam ein Physiotherapie-Angebot für Bedürftige aufbauen, da die Zahl der Menschen mit Beschwerden und Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates aufgrund der belastenden Tätigkeit in den Nähereien extrem hoch ist.

Wenig Hilfe vom Staat

Wie in allen unseren Projekten liegt auch hier unser Schwerpunkt auf der Behandlung von Menschen am Rande der Gesellschaft. Neben Arbeiterinnen und Arbeitern der Textilfabriken, die sich keine medizinische Versorgung leisten können oder von anderen Gesundheitseinrichtungen ausgeschlossen werden, zählen hierzu insbesondere auch Sexarbeiterinnen, drogenabhängige Menschen und Transgender. Sie werden in herkömmlichen staatlichen Einrichtungen oft nicht aufgenommen. Übertragbare Krankheiten wie Tuberkulose, Hepatitis und Atemwegserkrankungen sowie sexuell übertragbare Infektionen, Dengue-Fieber, Durchfallerkrankungen und Unterernährung sind häufige Diagnosen in der Region Savar und Ashulia.

Medizinische Infrastruktur verbessern

Um die medizinische Situation in der Region Savar zu verbessern, haben wir drei Standorte für unsere Ambulanz ausgewählt. Diese liegen sehr zentral, sodass Textilarbeiterinnen und -arbeiter auch in ihrer Pause einen Arztbesuch wahrnehmen können. Dies ist wichtig, da Krankheiten aus Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes oftmals verschleppt werden. Jeder Standort wird ein- bis zweimal pro Woche mit einem Team aus Übersetzern, Apothekern und Krankenschwestern angefahren. Circa 70 Menschen werden täglich behandelt.

Perspektiven schaffen mit sozialen Projekten

In diesem Projekt haben wir das Glück, unseren Patientinnen und Patienten durch die Zusammenarbeit mit der Caritas Bangladesch neben medizinischer Hilfe auch soziale Unterstützung anbieten zu können. Unter anderem hat die Caritas dort sogenannte „Drop-In Center“ für in der Prostitution tätige Frauen und Menschen mit Drogenabhängigkeiten aufgebaut. In diesen Zentren können die Betroffenen sich waschen, schlafen, sich zurückziehen und vielseitige Unterstützung erfahren. Zudem betreibt die Caritas in der Region Kinderkrippen für die Kinder der Textilarbeiterinnen und bildet Erzieherinnen aus.

Zusätzlich kooperieren wir mit der Organisation CRP (Center for the Rehabilitation of the Paralysed). Bei Bedarf werden Patientinnen und Patienten von uns in das Rehabilitationszentrum von CRP überwiesen, damit sie dort eine angemessene Therapie bekommen. In den kommenden Monaten werden wir zusätzlich gemeinsam ein Physiotherapie-Angebot für Bedürftige aufbauen, da die Zahl der Menschen mit Beschwerden und Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates aufgrund der belastenden Tätigkeit in den Nähereien extrem hoch ist.

Das Dhaka-Projekt im Überblick

Hilfe in den Slums von Dhaka

Von 1989 bis März 2019 waren wir in den Slums der Millionenstadt Dhaka aktiv und über 530 unentgeltliche Einsätze wurden von unseren Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Täglich waren die deutschen Ärzte, unterstützt von einheimischem Personal, in den Slums unterwegs und behandelten die oftmals schwerkranken Menschen. An verschiedenen Standorten bauten sie mobile Ambulanzen auf. Der Weg zu den Einsatzorten war dabei äußerst beschwerlich; nicht selten musste das Team über schmale, auf Stelzen gebaute Wege über die Abwasserkanäle hinweg balancieren, auf denen die Slums notdürftig errichtet sind.

Feste Ambulanz in Manda

Im Stadtteil Manda führten wir zudem eine feste Ambulanz, in der neben der medizinischen Versorgung auch Schulungen für die Patienten zu Gesundheit und Ernährung stattfanden. Im Gegensatz zu den mobilen Ambulanzen standen hier auch bessere diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung. So wurde das Zentrum in Manda auch gerne genutzt, um schwierige Fälle aus den Slumambulanzen eingehender zu untersuchen. Sehr häufig kamen die Menschen mit Atemwegserkrankungen, Tuberkulose, Asthma, Unterernährung, Durchfällen, Hauterkrankungen oder chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Hypertonie zu uns.

Aufbruch zu neuen Wegen

Aufgrund der immer besser werdenden medizinischen Versorgung im Zentrum Dhaka durch den Staat und einheimische Organisationen haben wir uns dazu entschlossen, das Projekt zu schließen. Allen Mitarbeitenden wurde eine Anstellung in der Schule oder dem neuen Trainingszentrum der Partnerorganisation Glory angeboten. Die Schulen werden weiterhin von uns, bzw. besonders von den Austrian Doctors, gefördert und betreut.

Hilfe in den Slums von Dhaka

Von 1989 bis März 2019 waren wir in den Slums der Millionenstadt Dhaka aktiv und über 530 unentgeltliche Einsätze wurden von unseren Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Täglich waren die deutschen Ärzte, unterstützt von einheimischem Personal, in den Slums unterwegs und behandelten die oftmals schwerkranken Menschen. An verschiedenen Standorten bauten sie mobile Ambulanzen auf. Der Weg zu den Einsatzorten war dabei äußerst beschwerlich; nicht selten musste das Team über schmale, auf Stelzen gebaute Wege über die Abwasserkanäle hinweg balancieren, auf denen die Slums notdürftig errichtet sind.

Feste Ambulanz in Manda

Im Stadtteil Manda führten wir zudem eine feste Ambulanz, in der neben der medizinischen Versorgung auch Schulungen für die Patienten zu Gesundheit und Ernährung stattfanden. Im Gegensatz zu den mobilen Ambulanzen standen hier auch bessere diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung. So wurde das Zentrum in Manda auch gerne genutzt, um schwierige Fälle aus den Slumambulanzen eingehender zu untersuchen. Sehr häufig kamen die Menschen mit Atemwegserkrankungen, Tuberkulose, Asthma, Unterernährung, Durchfällen, Hauterkrankungen oder chronischen Krankheiten wie Diabetes oder Hypertonie zu uns.

Aufbruch zu neuen Wegen

Aufgrund der immer besser werdenden medizinischen Versorgung im Zentrum Dhaka durch den Staat und einheimische Organisationen haben wir uns dazu entschlossen, das Projekt zu schließen. Allen Mitarbeitenden wurde eine Anstellung in der Schule oder dem neuen Trainingszentrum der Partnerorganisation Glory angeboten. Die Schulen werden weiterhin von uns, bzw. besonders von den Austrian Doctors, gefördert und betreut.

Das Dhaka-Projekt im Überblick

Wissen macht stark – Lernen in den Slumschulen

Seit 1991 errichtet der bengalische Koordinator der German Doctors, Mr. Aminul „Babul“ Hoque, verschiedene Schulen für Slumkinder. Er selbst entstammt ärmsten Verhältnissen und möchte daher den Kindern im Slum den Schulbesuch ermöglichen, um ihnen das Rüstzeug für eine bessere Zukunft mit auf den Weg zu geben. In unseren zwei Grund- und weiterführenden Schulen in Manda und Gandaria erhalten inzwischen über 800 Kinder eine Grundausbildung. Teilweise findet der Unterricht im Schichtbetrieb statt, um noch mehr Kindern den Besuch ermöglichen zu können. Zusätzlich zum Unterricht werden die Schüler dort mit Essen versorgt, um einer Unterernährung und damit einhergehenden Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Berufliche Perspektiven schaffen

Für die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen gibt es zudem die Möglichkeit, einen berufsvorbereitenden Kurs zu besuchen – zum Beispiel als Friseur oder im Bereich der Computeranwendung. Seit 1999 besteht eine aktive Patenschaft zwischen dem Gymnasium Füssen und den Slumschulen; ohne externe Unterstützung wäre diese wichtige Arbeit nicht finanzierbar. Die beispielhafte Geschichte von Rabya Doly zeigt, dass es Hoffnung gibt: Die heute 20-Jährige ist im Slum von Dhaka aufgewachsen und hat unsere dortige Schule besucht. Nach ihrem Abschluss hat sie nun die Möglichkeit, an der staatlichen Universität zu studieren. Sie hat es geschafft, dem Kreislauf aus Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit zu entkommen.

Wissen macht stark – Lernen in den Slumschulen

Seit 1991 errichtet der bengalische Koordinator der German Doctors, Mr. Aminul „Babul“ Hoque, verschiedene Schulen für Slumkinder. Er selbst entstammt ärmsten Verhältnissen und möchte daher den Kindern im Slum den Schulbesuch ermöglichen, um ihnen das Rüstzeug für eine bessere Zukunft mit auf den Weg zu geben. In unseren zwei Grund- und weiterführenden Schulen in Manda und Gandaria erhalten inzwischen über 800 Kinder eine Grundausbildung. Teilweise findet der Unterricht im Schichtbetrieb statt, um noch mehr Kindern den Besuch ermöglichen zu können. Zusätzlich zum Unterricht werden die Schüler dort mit Essen versorgt, um einer Unterernährung und damit einhergehenden Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Berufliche Perspektiven schaffen

Für die Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen gibt es zudem die Möglichkeit, einen berufsvorbereitenden Kurs zu besuchen – zum Beispiel als Friseur oder im Bereich der Computeranwendung. Seit 1999 besteht eine aktive Patenschaft zwischen dem Gymnasium Füssen und den Slumschulen; ohne externe Unterstützung wäre diese wichtige Arbeit nicht finanzierbar. Die beispielhafte Geschichte von Rabya Doly zeigt, dass es Hoffnung gibt: Die heute 20-Jährige ist im Slum von Dhaka aufgewachsen und hat unsere dortige Schule besucht. Nach ihrem Abschluss hat sie nun die Möglichkeit, an der staatlichen Universität zu studieren. Sie hat es geschafft, dem Kreislauf aus Armut, Krankheit und Hoffnungslosigkeit zu entkommen.

Das Dhaka-Projekt im Überblick

Überlebenskampf in Dhakas Textilfabriken

Die Region Savar liegt nördlich von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Unzählige Fabriken zeichnen das Bild der Region und bringen massive Schwierigkeiten mit sich. Die Luft- und Wasserverschmutzung ist in dem gesamten Gebiet enorm und die soziale Situation bedenklich. Insbesondere junge Menschen, die es auf der Suche nach Arbeit in die Region getrieben hat, sind behütet aufgewachsen und von dem städtischen Leben überfordert. Diejenigen, die nicht direkt in den Textilfabriken Arbeit finden, laufen Gefahr, auf der Straße zu enden – zumal sie ihren Familien zu Hause Geld schicken müssen.

Prostitution und Drogenabhängigkeiten

Die Not treibt viele junge Frauen in die Prostitution, die in dieser als Haupthandelszone bekannten Region besonders verbreitet ist. Die Sexarbeit findet allerdings nicht in geschützten Räumen statt, sondern auf der Straße und in den Hütten der Freier. Zudem rutschen viele Menschen, die in der Hoffnung auf Arbeit nach Savar kommen,in den verhängnisvollen Kreislauf von Verzweiflung und Drogenabhängigkeit. Das Angebot ist groß und es gibt kaum Einrichtungen, in denen die Menschen Hilfe und Unterstützung bekommen. So leben sie in Bangladesch am Rande der Gesellschaft und werden in vielen staatlichen Einrichtungen abgewiesen oder nicht angemessen behandelt. Insbesondere Transgender haben einen schweren Stand in Bangladesch – Ausbeutung, insbesondere sexuelle, und gesellschaftliche Ausgrenzung gehören für sie zum Alltag. In Zusammenarbeit mit der Caritas behandeln wir diese Menschen in unseren Ambulanzen und leiten sie bei Bedarf und Wunsch an andere Einrichtungen und Projekte weiter.

Überlebenskampf in Dhakas Textilfabriken

Die Region Savar liegt nördlich von Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Unzählige Fabriken zeichnen das Bild der Region und bringen massive Schwierigkeiten mit sich. Die Luft- und Wasserverschmutzung ist in dem gesamten Gebiet enorm und die soziale Situation bedenklich. Insbesondere junge Menschen, die es auf der Suche nach Arbeit in die Region getrieben hat, sind behütet aufgewachsen und von dem städtischen Leben überfordert. Diejenigen, die nicht direkt in den Textilfabriken Arbeit finden, laufen Gefahr, auf der Straße zu enden – zumal sie ihren Familien zu Hause Geld schicken müssen.

Prostitution und Drogenabhängigkeiten

Die Not treibt viele junge Frauen in die Prostitution, die in dieser als Haupthandelszone bekannten Region besonders verbreitet ist. Die Sexarbeit findet allerdings nicht in geschützten Räumen statt, sondern auf der Straße und in den Hütten der Freier. Zudem rutschen viele Menschen, die in der Hoffnung auf Arbeit nach Savar kommen,in den verhängnisvollen Kreislauf von Verzweiflung und Drogenabhängigkeit. Das Angebot ist groß und es gibt kaum Einrichtungen, in denen die Menschen Hilfe und Unterstützung bekommen. So leben sie in Bangladesch am Rande der Gesellschaft und werden in vielen staatlichen Einrichtungen abgewiesen oder nicht angemessen behandelt. Insbesondere Transgender haben einen schweren Stand in Bangladesch – Ausbeutung, insbesondere sexuelle, und gesellschaftliche Ausgrenzung gehören für sie zum Alltag. In Zusammenarbeit mit der Caritas behandeln wir diese Menschen in unseren Ambulanzen und leiten sie bei Bedarf und Wunsch an andere Einrichtungen und Projekte weiter.

German Doctors in Dhaka

 

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Jede Spende hilft!

Mit 5 Euro monatlich wird einem Schüler in Dhaka der Schulbesuch ermöglicht und somit das Recht auf Bildung gewährt. Für 15 Euro ermöglichen Sie 5 Schülern einen Monat lang ein warmes Mittagessen. Mit einer Spende von 30 Euro können Sie den Arztbesuch von 8 Patienten in unserer Ambulanz in Dhaka finanzieren. Mit einem Beitrag von 50 Euro können Medikamentenkosten für die Versorgung von mehr als 60 Kindern gedeckt werden. 80 Euro beträgt das Monatsgehalt eines Lehrers in Dhaka. Mit 120 Euro können Sie 120 Kinder in Dhaka für ein komplettes Jahr mit Schulmaterialien ausstatten. 200 Euro sind notwendig, um die Unterrichtskosten für eine Schulklasse einen Monat lang abzudecken. Mit 360 Euro ist das Essensgeld für 10 Schüler ein ganzes Jahr lang gesichert und sie erhalten an 6 Tagen in der Woche eine warme Mahlzeit. Mit 480 Euro kann das Gehalt eines Lehrer in Dhaka für ein halbes Jahr finanziert werden.

Mit 5 Euro monatlich wird einem Schüler in Dhaka der Schulbesuch ermöglicht und somit das Recht auf Bildung gewährt.

Für 15 Euro ermöglichen Sie 5 Schülern einen Monat lang ein warmes Mittagessen.

Mit einer Spende von 30 Euro können Sie den Arztbesuch von 8 Patienten in unserer Ambulanz in Dhaka finanzieren.

Mit einem Beitrag von 50 Euro können Medikamentenkosten für die Versorgung von mehr als 60 Kindern gedeckt werden.

80 Euro beträgt das Monatsgehalt eines Lehrers in Dhaka.

Mit 120 Euro können Sie 120 Kinder in Dhaka für ein komplettes Jahr mit Schulmaterialien ausstatten.

200 Euro sind notwendig, um die Unterrichtskosten für eine Schulklasse einen Monat lang abzudecken.

Mit 360 Euro ist das Essensgeld für 10 Schüler ein ganzes Jahr lang gesichert und sie erhalten an 6 Tagen in der Woche eine warme Mahlzeit.

Mit 480 Euro kann das Gehalt eines Lehrer in Dhaka für ein halbes Jahr finanziert werden.

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Egal, ob Geburtstag, Weihnachten oder Muttertag – füllen Sie im Namen Ihrer Liebsten einen Arztkoffer mit dringend benötigten Hilfsgütern aus unserem Spendenshop.

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Ursula Karven - Projektpatenschaft German Doctors
© Marcus Layton

Ursula Karven, Projektpatin

Nachhaltig helfen, dauerhaft helfen – darum bin ich Projektpatin der German Doctors. Auf das Mindanao-Projekt bin ich durch meine Freundin Maria Furtwängler aufmerksam geworden, die sich stark für das dortige Malisa Home engagiert; einem Heim für junge Frauen, die bereits im Kindesalter zur Prostitution gezwungen oder Opfer sexueller Übergriffe wurden. Das schwere Schicksal dieser Mädchen berührt mich sehr – umso mehr freut es mich, dass ich jetzt aktiv mithelfen kann.

Unterstützen auch Sie die German Doctors!

Ihre

Signatur

Ursula Karven

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