Bangladesch

Unsere insgesamt vier Ärzte in Chittagong und Dhaka kümmern sich in den Slumambulanzen und bei Hausbesuchen täglich um Hunderte bedürftige Menschen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Schwangerenversorgung und der Betreuung der vielen unterernährten Kinder. Zudem betreiben wir Slumschulen, um Perspektiven zu eröffnen. Erfahren Sie mehr auf unserem Bangladesch Blog!

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Andreas Wolf aus Dhaka
Jeden Tag schiebt sich das Medizinische Team durch den Verkehr der extrem dicht besiedelten Mega-City Dhaka. In jede Lücke stoßen Autos, Busse, Fahrradrikschas, Karren, Mopeds, CNGs (aus anderen asiatischen Ländern als Tuk-Tuks bekannt) vor, nur um wieder zum Stillstand zu kommen, dazwischen Menschen überall, die sich durch den stockenden Verkehr schlängeln, um irgendwie ihr Ziel zu erreichen.

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Einsatzärztin Dr. Ritzern mit Kindern

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Brigitte Ritzer aus Dhaka
Ich bin wieder einmal in Dhaka. Das medizinische Team und die Unterkunft sind mir vertraut, aber die meisten unserer Einsatzorte sind neu. Es sind Slums, in denen noch wenige andere NGOs tätig sind und wo die Menschen unter unbeschreiblichen Umständen leben müssen.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Hermann Bönisch aus Dhaka
Bis Ende November 2017 habe ich noch als Internist/Kardiologe in der Inneren Abteilung eines kleinen Krankenhauses im Münsterland gearbeitet. Dann wurde ich Rentner. Seit langer Zeit hatte ich geplant, zeitnah nach meinem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben endlich einen Einsatz mit den German Doctors zu absolvieren. Der absolute Kulturschock traf mich, als ich in der 17 Millionen Stadt Dhaka eintraf: Menschen, Chaos, Lärm, Müll, Smog, Staub…

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Doris Schröder aus Chittagong
Am Flughafen empfängt mich die Sonne (in Europa herrscht noch nasskaltes Winterwetter) und anschließend ein überfülltes, lärmendes Chittagong mit einem chaotischen Verkehr. Am ersten Arbeitstag bin ich nach wenigen Stunden mitten im Geschehen und schnell stellt sich heraus, dass der zugeteilte Übersetzer und ich ein tolles Team sind.

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Die Kinder posieren gerne vor der Kamera

Teil 4 des Einsatztagebuches von Dr. Rebecca Wolf aus Chittagong
Die Flüchtlingskrise ist zu einem großen Thema in Bangladesch geworden. Die Zahl der Rohingya-Flüchtlinge in den Lagern nimmt stetig zu. Schätzungen zufolge haben bereits fast 400.000 Rohingyas Myanmar verlassen müssen.

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Bakschisch

Teil 3 des Einsatztagebuches von Dr. Rebecca Wolf aus Chittagong
Der erste Monat als Ärztin in diesem fremden Land ist bereits vergangen. Die Arbeit läuft routinierter ab und so langsam glaube ich, das Land und die Menschen in Bangladesch ein wenig besser zu kennen und zu verstehen. Die Zeit verging wie im Flug und so kam mir der Abschied von meiner ersten Kollegin hier in Chittagong schon nahezu wie mein eigener Abschied vor. Ich bin gespannt, welche Eindrücke mich in meinen verbleibenden zwei Wochen noch erwarten….

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Medizinische Hilfe in Chittagong

Teil 2 des Einsatzberichts von Dr. Rebecca Wolf aus Chittagong
Meine zweite Woche in Bangladesch begann mit einem sehr stressigen Montag in der Ambulanz. 122 Patienten sahen wir an diesem Tag und wissen nicht genau, wie viele wieder nach Hause geschickt werden mussten, um an einem anderen Tag wieder zu kommen…

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Ärztliche Hilfe in Bangladesch

Teil 1 des Einsatzberichts von Dr. Rebecca Wolf aus Chittagong
Die Reise beginnt. Bis zum Gate am Flughafen im Oman, welches „Chittagong“ anzeigte, kam es mir noch wie eine gewöhnliche Urlaubsreise vor. Doch spätestens am Gate kam ich mir als einzige weiße Frau etwas fehl am Platze vor. Dass ich hier etwas verloren wirkte, fiel offenbar nicht nur mir auf…

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Nach Bangladesch reisen als Frau

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Anja Weihrauch aus Chittagong

Es war schon ein gewisses mulmiges Gefühl, als ich Ende Juli in Muscat ins Flugzeug nach Chittagong stieg. Auf dem Weg von Deutschland in den Oman waren noch viele deutsche Familien dabei; Touristen, welche vermutlich wie ich den strategisch günstig gelegenen Flughafen als Transit nutzten. Und nach Landung waren sie auf einmal alle weg!

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Ungerechte Welt

Als Einsatzärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 7
Mein Abschied aus Bangladesch naht. Ich liege im Bett, aufgewacht, eigentlich völlig k.o., mit Kopfweh, und kann nicht schlafen. Was tun? Nach Schokokeksen mit Nutella, Gummibärchen und etwas Spotify muss ich mich doch aufraffen und meine Gedanken ordnen. Nächste Woche wieder mit meinem BMW auf der Autobahn herumzufahren erscheint mir völlig surreal…

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