76 posts by germandoctors
Ungerechte Welt

Als Einsatzärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 7
Mein Abschied aus Bangladesch naht. Ich liege im Bett, aufgewacht, eigentlich völlig k.o., mit Kopfweh, und kann nicht schlafen. Was tun? Nach Schokokeksen mit Nutella, Gummibärchen und etwas Spotify muss ich mich doch aufraffen und meine Gedanken ordnen. Nächste Woche wieder mit meinem BMW auf der Autobahn herumzufahren erscheint mir völlig surreal…

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Armut in der Welt

Dritter Teil des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frithjof Leonhardt aus Kalkutta
Meine Stimmung ist heute nicht besonders gut. Fast das gesamte Team hustet oder ist erkältet. Die Patientenzahlen sind erdrückend hoch. Und vieles von den hier herrschenden Strukturen ist für uns deutsche Ärzte nur schwer zu durchschauen. Macht es überhaupt Sinn, die Armut in der Welt bekämpfen zu wollen?

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Unsere Hilfe für Kinder

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Serabu
Heute geht Baimba nach Hause. Der acht Jahre alte Junge lag fünf Wochen auf unserer Kinderstation in Serabu. Er wurde mit einer entzündlichen Schwellung des linken Unterschenkels aufgenommen – trotz antibiotischer Behandlung nahm die Schwellung weiter zu…

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Gipsverband in Bangladesch

Als Einsatzärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 6
Schon seit einigen Wochen arbeite ich nun in Chittagong. Heute hab ich meinen unfallchirurgischen Tag, scheint es: Ein 25-jähriger Rikschafahrer, der mir seine zwei Stummelfinger entgegenstreckt – man sieht eingetrocknetes Gewebe. Schaut aber nicht so toll aus…

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Slums in Indien

Zweiter Teil des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frithjof Leonhardt aus Kalkutta
Indien schleudert mich mit seinen krassen Gegensätzen immer wieder in eine Berg- und Talfahrt der Gefühle. Das hängt auch damit zusammen, dass wir heute in der Ambulanz von Tikia Para arbeiten. Im Zentrum von Howrah, inmitten eines ständigen Verkehrschaos‘, liegt dieser Standort zwischen zwei großen, meist muslimischen Slums in der Nähe des Hauptbahnhofes. Eine marode und wirklich verkommene Örtlichkeit…

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Hilfe für Frauen

Als Ärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 5

Eine junge Erstgebärende klagt bei der Erstvorstellung bei mir über die Sectio, ein Grund weshalb eine Krankenhausbehandlung hier häufig abgelehnt wird. Deswegen wird natürlich nachgefragt, die Geburt liegt ja nur 17 Tage zurück. Ich bin etwas besorgt über das Verhalten der Patientin und bestehe auf eine Untersuchung. Vielleicht ist die Wunde ja total versaut und sie schämt sich?

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Als Arzt Freiwilligenarbeit im Ausland leisten

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Frithjof Leonhardt aus Kalkutta

Heute geht es mit der Bahn von Kalkutta in das fünf Bahnstationen weiter nördlich gelegene Chengail, ein in satter, grüner indischer Landschaft gelegenes Dorf – noch relativ sauber für indische Verhältnisse –, wo die German Doctors an einem kleinen baumbestandenen Platz mit Gandhi-Statue und Waschplatz zweimal wöchentlich eine Ambulanz aufbauen.

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Kopfverletzung in Serabu

Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Wolfgang Otter aus Serabu

In der abgelegenen Gegend von Serabu im westafrikanischen Sierra Leone gibt es nicht viele Autos. Das Haupttransportmittel für Personen und Waren ist das Motorrad. Die meisten Menschen gehen zu Fuß. Umso überraschter waren wir German Doctors, als nach einem langen Arbeitstag abends der Anruf des Community Health Officer Peter Mboma von der Kinderstation kam: „Traffic accident with a child. Head injury!“

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Der angeborene Herzfehler schwächt mein Kind

Wir geben unseren Patienten eine Stimme: Eine Patientengeschichte aus den Slums von Kalkutta

Ich heiße Laxmi und werde seit sechs Monaten in einem Krankenhaus behandelt, in dem es viele arme Leute so wie mich gibt. Die meisten haben lang andauernden Husten. Mein sechsjähriger Sohn Sanjoy ist mit mir hier, auch schon seit sechs Monaten. Sonst leben mein Sohn und ich unter einer Brücke in Kalkutta.

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Wozu braucht man hier den Notfallkoffer?

Als Ärztin in Chittagong: Einsatztagebuch Teil 4
Ironischerweise hatten wir uns gerade am Vorabend die Frage gestellt, wozu man hier eigentlich den Notfallkoffer braucht. Nichts ahnend habe ich heute meine Sprechstunde beendet und etwas irritiert den Übersetzer meines Kollegen vorbeiflitzen sehen. Er murmelte ertwas von ‚oxygen’…

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