German Doctors
German Doctors

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Unsere Hilfe bleibt – trotz Corona-Krise

Corona in Entwicklungsländern

Projektarbeit geht weiter, so gut es geht

German Doctors setzen ihre medizinischen Hilfseinsätze wegen der sich global verschärfenden Corona-Krise bis vorerst Mitte Mai aus. Die Hilfe für unsere Patientinnen und Patienten in Indien, Bangladesch, Kenia, Sierra Leone und auf den Philippinen geht aber weiter. Hierbei spielen unsere lokalen Partner eine herausragende Rolle – sie führen die Tuberkulose-Arbeit fort, die Chroniker- und Ernährungsprogramme und, wo möglich, auch die basismedizinische Versorgung. Welche Hilfsmaßnahmen wir in unseren derzeit sieben Projekten jeweils werden aufrechterhalten können, ist kaum planbar. Wir reagieren spontan auf die aktuellen Entwicklungen.

Lage in den Projekten verschärft sich

Als ärztliche Hilfsorganisation haben wir vor allem ein Ziel: Wir wollen Menschen heilen. Das tun wir normalerweise in Ländern des globalen Südens. Nun stehen wir erstmals vor der Situation, dass die Einreise unserer Ärztinnen und Ärzte in unsere Zielländer eine Gefahr darstellt – die Gefahr der Einschleppung des Corona-Virus – weswegen in vielen Ländern die Einreise nicht mehr möglich ist. Außerdem müssen wir Sorge dafür tragen, dass unsere German Doctors, die ehrenamtlich in unseren Projekten arbeiten und teilweise ihren Jahresurlaub nutzen, um den Menschen dort zu helfen, wieder nach Deutschland einreisen können.

Unser Ziel: Eindämmung der Corona-Epidemie

Auch für uns steht das globale Ziel – die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamen, um Menschenleben zu retten – nun an oberster Stelle. Zu diesem Ziel können wir am besten beitragen, indem wir die Einsätze aussetzen. Natürlich blicken wir voller Sorge in unsere Projektregionen und zu den dort lebenden vulnerablen Gruppen, unseren Patientinnen und Patienten. Die meisten von ihnen leben unter hygienisch katastrophalen Bedingungen auf engstem Raum zusammen, oder sie sind sogar obdachlos. Die empfohlenen Schutzmaßnahmen, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, sind für diese Menschen überhaupt nicht umzusetzen. Zudem ist eine Vielzahl unserer Patientinnen und Patienten sehr krankheitsanfällig. Hinzu kommt vielerorts ein geschwächtes Gesundheitssystem, das im Falle einer Epidemie schnell an seine Grenzen kommen kann.

Bis die German Doctors ihre ehrenamtlichen Sechswochen-Einsätze wiederaufnehmen können tun wir alles, um unsere lokalen Partner zu unterstützen, damit sie zumindest einen Teil der Arbeit fortsetzen können. Aktuell benötigen viele unserer Patientinnen und Patienten vor Ort vor allem eines: Lebensmittelpakete, um nicht hungern zu müssen. Denn durch die vielerorts verhängten Ausgangssperren müssen insbesondere die vielen Tagelöhner auf ihr ohnehin geringes Einkommen verzichten und sind unmittelbar vom Hunger bedroht.

 

 

Corona in Indien

Corona in Indien

Unser Einsatz­arzt Dr. Tobias Vogt ist vor Ort und koordiniert unsere Hilfe in diesen schwierigen Zeiten.

Corona in Kenia

Corona in Kenia

In der Corona-Krise richten wir unser Augen­merk in Kenia vor allem darauf, die chronisch kranken Men­schen zu schützen.

Corona in Bangladesch

Corona in Bangladesch

In Bang­ladesch ist die Lage sehr be­drückend. Die Re­gierung hat eine totale Aus­gangs­sperre ver­hängt und die Polizei greift hart durch.

Corona auf den Philippinen

Corona auf den Philippinen

Auf den Philippinen wurde eben­falls ein „Lock­down“ ver­hängt. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur noch für Lebens­mittel­einkäufe ver­lassen.

Corona in Sierra Leone

Corona in Sierra Leone

In Sierra Leone wurden die ersten Corona-Fälle nach­gewiesen und ein 3-tägiger "Lockdown" wurde ver­hängt.

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