German Doctors
German Doctors

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Corona in Entwicklungsländern

Unsere Hilfe bleibt – trotz Corona-Krise

Corona in Entwicklungsländern

Projektarbeit geht weiter, so gut es geht

German Doctors setzen ihre medizinischen Hilfseinsätze durch deutsche Ärzte wegen der sich global verschärfenden Corona-Krise bis vorerst Ende September aus. Die Hilfe für unsere Patientinnen und Patienten in Indien, Bangladesch, Kenia, Sierra Leone und auf den Philippinen geht aber weiter. Hierbei spielen unsere lokalen Mitarbeitende eine herausragende Rolle – sie führen die Tuberkulose-Arbeit fort, die Chroniker- und Ernährungsprogramme und, wo möglich, auch die basismedizinische Versorgung. Zur Überbrückung der Zeit, bis wir wieder deutsche Ärztinnen und Ärzte entsenden und unser Hilfsangebot vollumfänglich anbieten können, unterstützen uns zudem in einigen Projekten auch lokale Mediziner. Welche Hilfsmaßnahmen wir in unseren derzeit acht Projekten jeweils werden aufrechterhalten können, ist kaum planbar. Wir reagieren spontan auf die aktuellen Entwicklungen.

Lage in den Projekten verschärft sich

Als ärztliche Hilfsorganisation haben wir vor allem ein Ziel: Wir wollen Menschen heilen. Das tun wir normalerweise in Ländern des globalen Südens. Nun stehen wir erstmals vor der Situation, dass die Einreise unserer Ärztinnen und Ärzte in unsere Zielländer eine Gefahr darstellt – die Gefahr der Einschleppung des Corona-Virus – weswegen in vielen Ländern die Einreise nicht mehr möglich ist. Außerdem müssen wir Sorge dafür tragen, dass unsere German Doctors, die ehrenamtlich in unseren Projekten arbeiten und teilweise ihren Jahresurlaub nutzen, um den Menschen dort zu helfen, wieder nach Deutschland einreisen können. Natürlich blicken wir voller Sorge in unsere Projektregionen und zu den dort lebenden vulnerablen Gruppen, unseren Patientinnen und Patienten. Die meisten von ihnen leben unter hygienisch katastrophalen Bedingungen auf engstem Raum zusammen, oder sie sind sogar obdachlos. Die empfohlenen Schutzmaßnahmen, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, sind für diese Menschen überhaupt nicht umzusetzen. Hinzu kommt vielerorts ein schwaches Gesundheitssystem, das im Falle einer Epidemie schnell an seine Grenzen kommen kann.

Mit Corona kommt der Hunger

Bis die German Doctors ihre ehrenamtlichen Sechswochen-Einsätze wiederaufnehmen können tun wir alles, um unsere lokalen Partner zu unterstützen, damit sie zumindest einen Teil der Arbeit fortsetzen können. Aktuell benötigen viele unserer Patientinnen und Patienten vor Ort vor allem eines: Nahrungsmittel, um nicht hungern zu müssen. Grund für den hohen Bedarf an Lebensmittelhilfe sind die vielerorts verhängten und bereits mehrfach verlängerten Ausgangssperren. Tausende Tagelöhner haben ihre Arbeit verloren und wissen nicht, wie sie sich und ihre Familie ernähren sollen. Noch dazu haben sich die Lebensmittelpreise zum Teil drastisch erhöht – schon jetzt.

 

Corona in Indien

Corona in Indien

Unser Einsatz­arzt Dr. Tobias Vogt ist vor Ort und koordiniert unsere Hilfe in diesen schwierigen Zeiten.

Corona in Kenia

Corona in Kenia

In der Corona-Krise richten wir unser Augen­merk in Kenia vor allem darauf, die chronisch kranken Men­schen zu schützen und mit Lebensmittelpaketen dem Hunger vorzubeugen.

Corona in Bangladesch

Corona in Bangladesch

In Bang­ladesch ist die Lage sehr be­drückend. Die Re­gierung hat eine totale Aus­gangs­sperre ver­hängt und die Polizei greift hart durch.

Corona auf den Philippinen

Corona auf den Philippinen

Auf den Philippinen wurde ein strenger Lockdown verhängt. Tausende Tagelöhner sind vom Hunger bedroht.

Corona in Sierra Leone

Corona in Sierra Leone

In Sierra Leone wurden die ersten Corona-Fälle nach­gewiesen - auch unser Krankenhaus ist davon betroffen.

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