German Doctors
German Doctors

Wir kompensieren unseren CO2-Ausstoß

Wir kompensieren unseren CO2-Ausstoß

Wir kompensieren unseren CO2-Ausstoß

Wir kompensieren unseren CO2-Ausstoß

Atmosfair: Kompensation von Treibhausgas-Emissionen

Atmosfair: Kompensation von Treibhausgas-Emissionen

905 Tonnen CO2-Treibhausgase. Das ist die Menge, mit der wir – German Doctors-Geschäftsstellenmitarbeiter und Einsatzärzte – im Jahr 2018 durch unsere Flugreisen die Atmosphäre belastet haben. Eine Tatsache, die wir nicht länger ignorieren wollen. Mit einer sogenannten Kompensationszahlung an die Organisation atmosfair übernehmen wir fortan die ökologische Verantwortung für unser Tun. Mit jährlichen Klimaschutzbeiträgen unterstützen wir gezielt zwei Projekte in unseren Projektländern Indien und Kenia.

Das Prinzip der CO2-Kompensation

CO2 -Kompensation wird immer mehr zum Standard im Reisebereich. Das Prinzip ist einfach: Mit einem freiwilligen Klimaschutzbeitrag können Privatpersonen, Unternehmen und natürlich auch Vereine wie wir, Projekte unterstützen, welche die Menge der von ihnen verursachten Treibhausgase wieder einsparen. Die Organisation atmosfair wurde 2004 aus einem Forschungsprojekt des Bundesumweltministeriums heraus gegründet. Sie betreibt ihre Projekte nach den im Kyoto-Protokoll verankerten Regeln des Clean Development Mechanism und zusätzlich dem von internationalen Umweltorganisationen etablierten „Gold Standard“. Unabhängige, von den Vereinten Nationen zugelassene Organisationen (z.B. der TÜV) kontrollieren die tatsächliche CO2-Minderung der Projekte.

Unser Klimaschutzbeitrag in Indien

In Indien fördern wir die Verbreitung effizienter Holzvergaseröfen in den Regionen Westbengalen und Assam. Die positiven Auswirkungen des Projektes beschreibt atmosfair auf seiner Website in Stichworten wie folgt:

  • weniger Atemwegserkrankungen durch annähernd rauchfreies Kochen
  • niedrigere Ausgaben für Brennholz
  • flexibles und schnelleres Kochen
  • entstehende Holzkohle kann genutzt oder verkauft werden
  • Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort

So schützen wir die Natur in Kenia

In Kenia unterstützen wir den Bau von Biogasanlagen zur Energieversorgung von Haushalten im Nairobi River Basin. Die Biogasanlagen werden durch Kuhdung sowie weitere Agrarabfälle betrieben. atmosfair schreibt: „Innerhalb dieses Gebietes leben viele tausend Milchbauern, die meistens zwei bis drei Kühe auf ihrem Anwesen halten. Im Durchschnitt verbrauchen diese Kleinbauern täglich mehr als 10 Kilogramm Brennholz pro Haushalt. Hauptsächlich wird dabei das Holz zum Kochen genutzt. Dieser extrem hohe Bedarf wirkt sich vor allem belastend auf die umliegenden Wälder aus. Die Übernutzung der natürlichen Holzressourcen führt somit auf langfristige Sicht zu einer drastischen Verknappung und hat negativen Einfluss auf die lokale Biodiversität. Bei dem Prozess der Biogaserzeugung entstehen als Zusatzprodukt Gärreste, welche die Bauern durch den nährstoffreichen Gehalt als landwirtschaftlichen Dünger nutzen können.“

Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter