Sierra Leone –
Mein Körper – mein Recht!
In Sierra Leone ist weibliche Genitalverstümmelung immer noch weit verbreitet – mit gravierenden Folgen für die betroffenen Mädchen. Deshalb haben wir mit der sierra-leonischen Organisation Commit & Act Foundation ein Projekt unter dem Motto „My Body, My Right“ ins Leben gerufen. Insgesamt 800 Mädchen nahmen bislang teil und konnten sich aktiv gegen die Genitalverstümmelung entscheiden. Das erspart ihnen schwere gesundheitliche Probleme und bereitet den Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Indien – Gesund groß werden
Im Frühjahr haben wir gemeinsam mit unserem Projektpartner Kajla Janakalyan Samity (KJKS) erstmals eine Kindersprechstunde im indischen Jhargram eingerichtet. So ermöglichen wir Kindern in den Dörfern weitab von medizinischer Versorgung ein gesundes Aufwachsen. Die Sprechstunde findet alle drei Monate an neun Orten statt, wo wir jeweils rund 120 Mädchen und Jungen erreichen. Dank der regelmäßigen Termine lassen sich schwere Krankheiten rechtzeitig erkennen oder sogar ganz vermeiden.
Bangladesch - Wir helfen, wenn Arbeit krank macht
In unseren Ambulanzen in Chittagong sehen wir täglich bis zu 150 Patientinnen und Patienten. Darunter sind Frauen und Männer, die am Rande der Stadt in großen Ziegeleien schuften, wo sie stundenlang in der prallen Sonne Ziegel umschichten und für den Transport verladen. Dabei atmen sie ungeschützt den Staub ein. Diese Arbeitsbedingungen machen krank, und wir behandeln häufig gravierende Atemwegserkrankungen, chronische Schmerzen und Hautprobleme. Darüber hinaus beraten wir die Patientinnen und Patienten, wie sie sich besser gegen die Strapazen im Arbeitsalltag schützen können.
Kenia – Es kommt auf uns alle an!
Die massiven Kürzungen der US-Hilfen für internationale Entwicklung Anfang 2025 hatten weltweit dramatische Folgen für die medizinische Versorgung vieler Menschen. Auch das HIV/Aids-Programm unserer Baraka-Ambulanz in Nairobi, das bislang durch USAID mitfinanziert wird, ist betroffen: Die Versorgung von 3.300 Patientinnen und Patienten stand akut auf dem Spiel. Doch dank Ihrer Hilfe konnten wir die Behandlung nahtlos weiterführen und so verhindern, dass die Ansteckungsrate wieder deutlich ansteigt. „Patientinnen und Patienten, die wir heute medikamentös behandeln, haben kein nachweisbares Virus im Blut und sind nicht ansteckend“, erklärt unser ehrenamtlicher Einsatzarzt Dr. Stephan Dupke.
Uganda – Mehr als Medizin
Mit Krankheiten und Schwangerschaften bleiben die Menschen im ländlichen Osten Ugandas oft allein. Deshalb haben wir gemeinsam mit unserem Partner Uganda Youth and Adolescents Health Forum ein neues Projekt ins Leben gerufen, das Ärztinnen und Ärzte in die Region bringt sowie besondere Unterstützung für junge Frauen, Mütter und Kinder. In unseren Sprechstunden sind Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere möglich, und wir organisieren Foren für junge Eltern, damit sie fundiertes Wissen rund um Sexualität und Schwangerschaft bekommen.
Philippinen – Teamwork für Gesundheit
„Nach insgesamt 17 Jahren sehe ich dank unserer Arbeit deutliche Veränderungen“, sagt Jessica Driz, die auf Mindoro für unsere ehrenamtlichen Einsatzärztinnen und -ärzte dolmetscht. „Die Menschen hier wissen mehr über Gesundheit. Durch konsequente Aufklärung und aufrichtige Fürsorge konnten wir ihr Vertrauen gewinnen.“ Diesen schönen Erfolg verdanken wir auch der Ausbildung von einheimischen Gesundheitskräften. Nachdem im Winter wiederholt verheerende Taifune über die Philippinen zogen, versorgten wir zusätzlich auf den Inseln Cebu und Luzon rund 1.300 Familien mit dringend benötigten Lebensmitteln.
Ein ganzes Jahr lang helfen
Mit einer Dauerspende können Sie ohne großen Aufwand verlässlich helfen. Sie legen die Dauerspende einmal an – und die Hilfe kommt regelmäßig den Patientinnen und Patienten zugute, die sonst keine Möglichkeit auf eine medizinische Behandlung haben.
Haben Sie weitere Fragen?
Birgit Klein hilft Ihnen gerne weiter:
+49-228-387597-76