Petition: Solidarität nicht kaputtsparen!
Die Kürzungen der Gelder für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit haben gravierende Folgen für Millionen von Menschen weltweit. Besonders betroffen sind ohnehin marginalisierte und vulnerable Bevölkerungsgruppen. Für den Haushalt 2027 plant die Bundesregierung weitere Einschnitte im Budget. Dadurch werden die Gesundheit, die Ernährungssicherheit und die Einkommenschancen vieler Menschen gefährdet, insbesondere derer, die von Armut, sozialer Ausgrenzung oder Krisen betroffen sind. Auch für unsere Arbeit bedeutet dies immer mehr Einschränkungen.
Gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen stellen wir uns gegen diese Entwicklung und fordern eine verantwortungsvolle Politik und globale Solidarität.
Schließen Sie sich unseren gemeinsamen Forderungen an!
An: Bundeskanzler Merz, Finanzminister Klingbeil und die Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU- und SPD-Bundestagsfraktionen
Krisen und Konflikte spitzen sich weltweit zu. Millionen Menschen kämpfen gegen Hunger, Armut und die Folgen der Klimakrise – besonders Frauen und Kinder. Trotzdem plant die Bundesregierung weitere Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Dabei wurde bereits massiv gekürzt, die Gelder für Nothilfe wurden in den letzten zwei Jahren sogar halbiert.
Diese Kürzungen treffen die Falschen. Humanitäre Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit retten Leben. Sie stärken Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit und Einkommenschancen. Besonders wirksam sind sie dort, wo sie Ungleichheit abbauen und die Rechte von Frauen, Mädchen und anderen benachteiligten Gruppen gezielt stärken.
Wer hier spart, verschärft die Folgen von Krisen: Mehr Menschen hungern, Gesundheitsstationen schließen, Mädchen verlieren ihren Schulplatz und Familien ihre Lebensgrundlage.
Wir fordern Sie auf: Stoppen Sie die Kürzungen und investieren Sie in Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit!
Sparen Sie nicht bei denen, die unsere Solidarität am dringendsten brauchen. Stärken Sie Menschenrechte und Gleichberechtigung, damit Menschen Hunger, Armut und Abhängigkeiten überwinden können, Frauen selbst über ihr Leben entscheiden und Kinder überall eine Zukunft haben.