German Doctors verabschiedet Klimaaktionsplan
© Climate Charter
Die Klimakrise ist auch eine Gesundheitskrise. Sie bedroht vor allem die Menschen, die sich ohnehin in besonders vulnerablen Situationen befinden.
Hitzewellen führen zu mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Todesfällen, Luftverschmutzung belastet die Atemwege und Extremwetterereignisse, wie beispielweise Überschwemmungen, gefährden die psychische Gesundheit vieler Menschen. Gleichzeitig begünstigt der Klimawandel die Ausbreitung von Infektionskrankheiten, erschwert den Zugang zu Trinkwasser und verstärkt soziale Ungleichheiten. Klimaschutz ist deshalb nicht nur eine ökologische Frage, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz.
Als Organisation möchten wir einen konkreten Beitrag zur Bewältigung und Anpassung an die Klimakrise leisten – und zwar nicht nur punktuell, sondern in unserer täglichen Arbeitsweise und in unseren Projekten weltweit. Im September 2024 haben wir deshalb die Klima-Charta für humanitäre Organisationen unterzeichnet – eine internationale Selbstverpflichtung zu mehr Klimaschutz und klimaresilientem Arbeiten – und uns damit einer Allianz von mehr als 500 Organisationen angeschlossen.
Um unser Vorhaben in konkreten Maßnahmen umzusetzen, haben wir vor Kurzem unseren Klimaaktionsplan finalisiert. Der Plan umfasst 36 Punkte, die sich auf sechs Oberkategorien verteilen, darunter Reisen, Beschaffung, Energie und Abfall. Wir betrachten dabei drei Ebenen: unsere Geschäftsstelle, unsere Projektarbeit und unsere Partnerorganisationen. So stellen wir sicher, dass Klimaschutz nicht isoliert passiert, sondern systematisch in allen Bereichen verankert wird.