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Ärzte helfen ehrenamtlich in Bangladesch

So helfen die German Doctors in Bangladesch

Hilfe für Bangladesch

In Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, helfen die German Doctors seit 1989. Im Jahr 2000 wurde in der Hafenstadt Chittagong ein zweites Projekt eröffnet. Insgesamt wurden von unserer Hilfsorganisation über 750 Arzt­einsätze in Bangladesch durchgeführt. In sogenannten Slum­ambulanzen, die durchgängig mit deutschen Ärzten besetzt sind, werden Menschen kostenlos behandelt, die sich ansonsten keinen Arzt­besuch leisten können. Neben dieser basismedizinischen Versorgung der Slumbewohner werden Ernährungs­programme für mangel- und unterernährte Kinder angeboten, Ge­sundheits­schulungen für Schwangere und Mütter durchgeführt sowie in Dhaka ver­schiedene Slumschulen betrieben, um den Kindern und Jugendlichen eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Jedes Jahr können in Bangladesch dank dem unentgeltlichen Einsatz deutscher Ärzte über 40.000 Behandlungen vorgenommen werden.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende für Bangladesch, damit wir auch in diesem Jahr wieder möglichst viele Bedürftige medizinisch versorgen können!

Als Ärztin in Bangladesch

Hilfe Bangladesch

„Mein dritter Einsatz als German Doctor führte mich nach Chittagong. In Bangladesch, einem muslimischen Land, ist die Rolle der Frau Lichtjahre entfernt von der unsrigen in Europa. Viele junge Frauen leben mit drei und mehr Kindern in bitterster Armut. In der Sprechstunde klagen die meisten über Kopfweh, Magenschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Oft ver­bergen sich dahinter Unterernährung, Eisenmangel und psychosomatische Beschwerden. Bei unseren Besuchen auf dem Land konnte ich überall den enormen Familienzusammenhalt und die warmherzige Gastfreundschaft spüren. 'German Doctors-infiziert' führt mich mein nächster Einsatz auf die Philippinen zur Rolling Clinic. Danke, dass ich dabei sein darf!“

Die Kinder- und Jugendärztin, Dr. Melanie Buchacker-Hajduk, war bereits in Mindanao, Nairobi und zuletzt in Chittagong im Hilfseinsatz.

Wie wir arbeiten

Schauen Sie sich jetzt unser Erklärvideo an und erfahren Sie am Beispiel von Frau Dr. Schäfer, wie die Arbeit der German Doctors in Bangladesch und anderswo funktioniert:

Spenden für Bangladesch

Spenden für Bangladesch

Ihre Spende kommt an:

German Doctors e.V. ist seit über 20 Jahren Träger des DZI Spenden-Siegels.

Daten und Fakten zur Bangladesch-Hilfe

Projektstandorte: Dhaka und Chittagong

Anzahl Ärzte zurzeit: Vier deutsche Ärztinnen/Ärzte.

Einsätze: 34 unentgeltliche Einsätze im Jahr 2015. Von 2000 bis Ende 2015 wurden von den Ärztinnen/Ärzten insgesamt 757 unentgeltliche Einsätze durchgeführt. Ihre Spenden für Bangladesch ermöglichen unsere Hilfe!

Patientenkontakte: Jährlich werden von unserer Hilfs­organisation in Bangladesch über 40.000 Behandlungen vorgenommen.

Struktur: In Dhaka fährt das Ärzte-Team für einen halben Tag in die Slums, um dort Ambulanzsprechstunde zu halten. Die andere Hälfte des Tages ist unsere feste Ambulanz im Stadtteil Manda geöffnet. Daneben werden von unseren Mitarbeitern ver­schiedene Slumschulen betrieben, in denen rund 800 Kinder aus ärmsten Verhältnissen eine Grundausbildung erhalten. In Chittagong betreiben wir eine feste Ambulanz als Anlaufstelle für die Bewohner der Slums. Durch regelmäßige Besuche von Sozialarbeiterinnen in den Slums werden die Menschen dort auf das Zentrum hingewiesen.

Häufigste gesundheitliche Probleme: Mangel- und Unter­ernährung, Magen-Darm-Krankheiten, Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Asthma, Hautkrankheiten, Tuberkulose.

Schwerpunkte: Ernährungsprogramme für mangel- und unterernährte Kinder, Tuberkulosearbeit, Familienhilfe für Schwangere und Mütter, Bildungsarbeit

Das sind die German Doctors

Bangladesch-Hilfe - Projekte entdecken

So helfen wir weltweit

Die German Doctors leisten freiwillige Arzteinsätze in Ent­wick­lungs­ländern und helfen dort, wo das Elend zum Alltag gehört. In unseren Projekten auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone helfen Ärzte auf unentgeltlicher Basis, Krankenstationen zu betreiben und Patienten zu behandeln, die dringend auf medizinische Hilfe angewiesen sind. Die einge­setzten Mediziner arbeiten in ihrem Jahresurlaub oder im Ruhe­stand für einen Zeitraum von 6 Wochen und verzichten dabei auf jegliche Vergütung. Seit 1983 wurden so über 6.700 Hilfs­einsätze weltweit durchgeführt.

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