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Neues Projekt in Athi River eröffnet

Athi River in Kenia

Neues Projekt in Athi River eröffnet

Am 18. Mai war es endlich so weit: Feierlich wurde die Ambulanz "Fanaka Medical Center" in Athi River eröffnet. Wir freuen uns, dass die Sprechstunden bereits gut angenommen werden - der Bedarf an medizinischer Hilfe ist groß.

Mit Lebensmittelpaketen unterstützen wir zudem rund 80 Familien, die von den Auswirkungen der Corona-Krise besonders hart getroffen wurden.

Athi River liegt südlich von Nairobi, circa 1,5 Stunden Fahrt von unserer Tagesklinik „Baraka“ entfernt. 70.000 Menschen, hauptsächlich junge Familien, leben in den umliegenden Slums unseres Projektstandortes in armen Verhältnissen: Die Wellblechhütten entlang des Flusses Athi River haben kein Abwassersystem, nur selten Strom und es fehlt an sauberem Trinkwasser. Insbesondere die sanitäre Situation ist problematisch. Perspektive gibt es wenig, denn die meisten Menschen verfügen, wenn überhaupt, nur über ein geringes Einkommen als Tagelöhner.

Unsere Situationsanalyse hat ergeben, dass der Zugang zu Gesundheitsdiensten in der Region begrenzt ist und basismedizinische Versorgung dringend benötigt wird – nicht zuletzt aufgrund der schlechten Wassersituation im Slum, die immer wieder zu Gesundheitsproblemen führt. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit wird zudem im Bereich HIV und Aids liegen. Insbesondere die Rate der Mutter-Kind-Übertragung ist hier deutlich höher als im Rest des ganzen Landes. So werden wir – ebenso wie in unserem Nairobi-Projekt – alle Patienten routinemäßig auf HIV testen und Beratung bezüglich Familienplanung anbieten.

Bei diesem neuen Projekt profitieren wir natürlich ganz besonders von unserer langjährigen Erfahrung mit der Tagesklinik „Baraka“ in Nairobi und der engen Zusammenarbeit mit den lokalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir sind glücklich und stolz, dass das Management der „Baraka“ das Projekt zu großen Teilen selbständig aufgebaut hat – ein Zeichen dafür, dass unsere Hilfe das Potenzial hat, die medizinischen Strukturen im Land langfristig zu verbessern! Sobald möglich, werden auch deutsche Einsatzärztinnen und -ärzte das Projekt unterstützen.

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