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Finanzen

Finanzierung und Verwaltungsaufwand

Als gemeinnütziger und mildtätiger Verein finanzieren wir uns im Wesentlichen aus Spenden, Mitteln des Bundesministeriums für wirt­schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und anderer staatlicher Stellen sowie aus Bußgeldeinnahmen. Die Kosten für Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung werden zum Teil durch einen Förderkreis getragen, der überwiegend aus Ärzten besteht.

 

Einnahmen

Das Gesamtvolumen der Einnahmen betrug im Jahr 2013 TEUR 9.115 (i. Vj. TEUR 9.888). Davon waren:

Einnahmen 2013 German Doctors

Die uns von unseren Spendern zur Verfügung gestellten Geld- und Sachmittel haben mit TEUR 5.717 ein höheres Volumen als im Vorjahr. Wesentlicher Grund dafür sind die Spenden für die Nothilfe auf den Philippinen nach dem Taifun Haiyan. Dem Rückgang der erhaltenen Bundesmittel um TEUR 841 stehen um TEUR 920 geringere Ausgaben für die vom Bund mitfinanzierten Projekte gegenüber. Die Spenden aus Sonderaktionen beinhalten vor allem Zahngoldspenden. Die Zuwendungen aus Erbschaften, Schenkungen und Nachlässen sind mit TEUR 400 deutlich höher als im Vorjahr.

 

Ausgaben

Das Gesamtvolumen der Ausgaben (Personalaufwendungen, Abschreibungen und Sonstige Aufwendungen) betrug im Jahr 2013 TEUR 10.012 (i. Vj. TEUR 10.717). Nach dem vom Deutschen Zentralen Institut für soziale Fragen (DZI) empfohlenen Verfahren der Kosten­zuordnung gliedern sich unsere Ausgaben im Geschäftsjahr 2013 wie folgt auf:

Ausgaben 2013 German Doctors

Unsere Öffentlichkeitsarbeit und das Fundraising dienen dem Zweck, unsere Organisation öffentlich bekannt zu machen und das Spendenvolumen, das unsere Projekte absichert, zu erhalten. Im Bereich Öffentlichkeits­arbeit und Fundraising lagen unsere Ausgaben im Jahr 2013 bei 7,5 Prozent der Gesamt­ausgaben.

Verantwortungsbewusst mit den uns anvertrauten Gel­dern umzugehen, ist für uns selbstverständlich. So be­rücksichtigen wir zum Beispiel bei der Vergütung unserer Mitarbeiter sowie der beiden Vorstände unseren Status der Gemeinnützigkeit. Auch bewegt sich die Vergü­tung im branchenüblichen Rahmen. Die Summe der drei höchsten Jahresgehälter betrug in 2013 195.619 Euro. Die Höhe der Vergütung der übrigen Mitarbeiter richtet sich nach Verantwortung der jeweiligen Position, Erfah­rung, Dauer der Zugehörigkeit und Alter. Dadurch ergab sich 2013 eine Bandbreite von 20.000 bis 50.000 Euro Jahresgehalt.

Insgesamt 87,51 Prozent unserer Ausgaben fließen in die Projektarbeit und kommen damit direkt den Menschen in unseren Einsatz­ländern zugute. Die Ausgaben in diesem Bereich gliedern sich wie folgt:

Ausgaben für Projektarbeit 2013 German Doctors

Die Arztprojekte sind der Schwerpunkt unserer Tätigkeit. In 2013 gab es neun Projekte in sechs Ländern. Umfang und Tätigkeits­schwerpunkte dieser Arztprojekte sind sehr unterschiedlich, was sich auch im Ausmaß der von uns für diese Projekte aufgewendeten finanziellen Mittel ausdrückt.

Neben den Arztprojekten engagieren wir uns in 17 thematisch und räumlich mit der medizinischen Arbeit unserer Ärztinnen und Ärzte eng verbundenen Ergänzungsprogram­men. Dazu gehören beispielsweise das Pushpa Home und das St. Thomas Home, die beiden Tuberkulose-Krankenhäuser in Kalkutta, und auch unser HIV-Programm in Nairobi.

Darüber hinaus leisten wir umfangreiche Hilfe durch Part­ner auf den Gebieten Erziehung, Agrarwirtschaft und Umwelt, Gesundheit, Kreditprogramme, Katastrophenhilfe, Sozialarbeit und Gemeindeentwicklung in derzeit 71 Partnerprojekten in 19 Ländern (Stand 2013). Die Unterstützung reicht von einer einmaligen Hilfe von 500 Euro bis hin zu einem Vier-Jahres-Entwicklungshilfeprojekt mit einem finanziellen Volumen von 700.000 Euro. Die großen Partnerprojekte werden von den staatlichen Organisationen der Entwicklungszusam­menarbeit, vor allem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwick­lung (BMZ) kofinanziert. Dabei stellen das BMZ 75 Prozent und der Verein 25 Prozent der Mittel zur Verfügung. Die sonstigen Partnerprojekte werden von Unternehmen oder privaten Unterstützerkreisen finanziert.

Die Jahresabschlüsse des Vereins einschließlich der Buchführung werden regelmäßig von einem durch die Mitgliederversammlung bestellten Wirtschaftsprüfer in berufsüblichem Umfang geprüft. Natürlich können Sie sich den von der BANSBACH, SCHÜBEL, BRÖSZTL & PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften Jahresabschluss 2013 (in Englisch hier) sowie den dazu erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk auch komplett herunterladen. In unserem Tätigkeitsbericht 2013 finden sich auf den Seiten 36-49 ebenfalls die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zu unserer Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.

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