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Finanzen

Finanzierung und Verwaltungsaufwand

Wir finanzieren unsere Arbeit im Wesentlichen aus Spenden, Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und anderer staatlicher Stellen sowie Bußgeldeinnahmen. Es besteht ein Förderkreis, der mit seinen Spenden für eine weitgehende Deckung unserer Kosten für Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit und Spenderbetreuung sorgt.


Einnahmen

Das Gesamtvolumen der Einnahmen betrug im Jahr 2012 Euro 9.888.487 (i. Vj. Euro 11.169.932). Davon waren:

 

                  2012

                   2011

 

T€

%

T€

%

Allgemeine Geld- und Sachspenden

 5.460

 55,2

 5.441

 48,7

Bundesmittel

 2.606

 26,4

 2.879

 25,8

Spenden aus Sonderaktionen

 90

 0,9

 843

 7,5

Förderkreiseinnahmen (Spenden, Zinsen etc.)

 548

 5,5

 549

 4,9

Erbschaften, Schenkungen, Nachlässe

 277

 2,8

 547

 4,9

Bußgelder

 333

 3,4

 434

 3,9

übrige

574

 5,8

477

4,3

 

9.888

100,0

11.170

100,0

 

 

Der erhebliche Rückgang der Einnahmen im Jahr 2012 um TEUR 1.282 gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen aus 2011 angefallenen Sondererträgen zu erklären. Hierbei handelte es sich um eine Großspende in Höhe von TEUR 780 seitens der „Aktion Z – Altgold für die Dritte Welt“, um höhere Zuweisungen aus Bundesmitteln für kofinanzierte Projekte (+ TEUR 288) und um überdurchschnittlich hohe Nachlasserträge aus Nachlässen (+ TEUR 270). Der Anstieg der übrigen Vereinserträge um T€ 97 erklärt sich im Wesentlichen aus höheren Kostenerstattungen bei unseren Arztprojekten, darunter vor allem Erstattungen an unsere Krankenhäuser auf den Philippinen.

 


Ausgaben

Das Gesamtvolumen der Ausgaben betrug im Jahr 2012 Euro 10.717.427 (i.Vj. Euro 10.417.364).

Davon wurden ausgegeben für:

 

                 2012

                 2011

 

T€

%

T€

%

Unsere Arztprojekte

4.291

40,0

4.092

39,3

Ergänzungsprogramme zu unseren Arztprojekten (z.B. Tuberkulosebehandlungen, Feeding-Programme, Slumschulen)

1.005

9,4

717

6,9

Aus Bundesmitteln kofinanzierte Partnerprojekte

(z.B. Trinkwasserprojekte, Alphabetisierung, Darlehenskooperativen)

3.412

31,8

3.703

35,5

Aus Eigenmitteln geförderte Partnerprojekte

(darunter viele Projekte aus dem weiteren Umfeld unserer Arztprojekte, z.B. Ausbildung für Mütter, Trinkwasserversorgung, Kleinkreditprogramme)

908

8,5

907

8,7

Projektbezogene Personal- und Sachaufwendungen

214

2,0

207

2,0

Öffentlichkeitsarbeit/Verwaltung

   887

   8,3

   791

   7,6

 

10.717

100,0

10.417

100,0

Für unsere Arztprojekte haben wir 2012 TEUR 199 = 4,9 % mehr als im Vorjahr ausgegeben. Die Mehrausgaben betreffen in erster Linie unsere Standorte in Siera Leone und in Kenia. Rechnet man die Ausgaben für Ergänzungsprogramme hinzu, so ergibt sich ein Gesamtbetrag von TEUR 5.296, der 49,4 % unserer gesamten Ausgaben belegt. Die Anzahl der Arzteinsätze lag mit 365 Einsätzen um 26 Einsätze über denjenigen in 2011 (= 339 Einsätze). Dies geht im Wesentlichen auf die Ausweitung der Arbeit in Serabu/Sierra Leone zurück. Unter den Ergänzungsprogrammen zu den Arztprojekten erfassen wir Unterstützungsmaßnahmen, mit denen wir die Nachhaltigkeit unserer Hilfen im medizinischen Bereich fördern.

Die mit Bundesmitteln geförderten Partnerprojekte betreffen 28 Hilfsgesuche in 8 Ländern. Bei diesen Projekten haben wir neben den erhaltenen staatlichen Zuschüssen mindestens 25 % eigene Mittel eingesetzt. Die übrigen Partnerprojekte beziehen sich auf 56 Projekte in 19 Ländern. Die Projekte werden nach Möglichkeit regelmäßig von uns besucht.

Über unsere Projektarbeit im Einzelnen unterrichtet der Tätigkeitsbericht des Vorstands für 2012, der demnächst zur Verfügung steht und heruntergeladen werden kann.

 

Öffentlichkeitsarbeit/Verwaltung

Diese Aufwendungen gliedern sich – berechnet nach den Empfehlungen des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI)- wie folgt:

 

2012

2011

 

T€

T€

Öffentlichkeitsarbeit/Spenderbetreuung

540

442

Sonstige Verwaltungsausgaben

347

349

 

887

791

 

 

 

Es errechnen sich die folgenden Ausgabenquoten (im Verhältnis zu den Gesamtaufwendungen):

 

2012

2011

 

%

%

Öffentlichkeitsarbeit/Spenderbetreuung

5,04

4,25

Sonstige Verwaltungsausgaben

3,24

3,35

 

8,28

7,60

Mit den genannten Quoten haben wir eine vergleichsweise niedrige Ausgabenquote. Von den Ausgaben wurden im Geschäftsjahr 2012 T€ 548 = 61,8 % (i.Vj. 549 = 69,4 %) durch Förderkreiseinnahmen getragen. Die Verwaltungsarbeit wurde im Jahr 2012 zusammen mit dem hauptamtlichen Vorstand von insgesamt 8 fest angestellten und 17 ehrenamtlichen Mitarbeitern sowie einem uns vom Cariteam der Caritas zur Verfügung gestellten Mitarbeiter geleistet. Das Präsidium und das Kuratorium arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich.

 

Förderkreis

Der Förderkreis besteht hauptsächlich aus Ärzten und ermöglicht, dass die eingehenden Projekt-Spenden weitgehend den Projekten zugutekommen.

 

Flugkosten

Die eingesetzten Ärzte bringen zusätzlich zu ihrem selbstlosen Einsatz noch mindestens die Hälfte der entstehenden Flugkosten als Spende in die Arbeit ein.

 

Budget 2013

Für das neue Geschäftsjahr 2013haben wir bei erwarteten Gesamteinnahmen von € 9,3 Mio. Ausgaben in Höhe von € 10,1 Mio. geplant.

 

Mildtätigkeit

Der Verein ist vom Finanzamt als mildtätig anerkannt.

 

Spenden zur Förderung mildtätiger Zwecke

Sie sind bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte oder 4 Promille von Umsatz und Lohnsumme als Sonderausgabe abzugsfähig. Darüber hinausgehende Spenden können zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden.

 

Stiftung

Um größere Zuwendungen steuerlich zu begünstigen, besteht die unselbständige „Ärzte für die Dritte Welt Stiftung“. Ihr alleiniger Zweck ist die Förderung der Hilfsorganisation „German Doctors“.

 

Das DZI-Spendensiegel

German Doctors zählt zu einer der ersten Organisationen, denen vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) das „DZI Spendensiegel“ zuerkannt wurde. Zuletzt mit Urkunde vom 19. Dezember 2012 erhielten wir wieder diese Auszeichnung gemeinsam mit rund 250 weiteren Siegel-Organisationen aus einem Kreis von schätzungsweise 3.000 Organisationen, die bundesweit überregional für Menschen in Not sammeln. Das DZI-Spendensiegel ist ein wichtiges Vertrauenszeichen im Spendenwesen in Deutschland, was ihm auch von der Stiftung Warentest bescheinigt wird. Sie beurteilte in ihrer Zeitschrift Finanztest das Spenden-Siegel als „echtes Qualitätssiegel für Spendensammler“.

 

Spendenkonten der Hilfsorganisation: German Doctors e.V.

-       allgemein -

Frankfurter Sparkasse (BLZ 500 502 01), Konto Nr. 2 3 4 5 6 7

Evangelische Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10), Konto Nr. 4 8888 80

Für Spenden von außerhalb Deutschlands: IBAN: DE 12 5206 410 0004 8888 80, BIC: GENODEF1EK1

-       Förderkreis -

Evangelische Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10), Konto Nr. 4 7777 00

 

Konto der Ärzte für die Dritte Welt Stiftung: Evangelische Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10), Konto Nr. 4 8088 00

 

Unseren vom Wirtschaftsprüfer geprüften Jahresabschluss für 2012 (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) sowie den Bestätigungsvermerk können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

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