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30 Jahre German Doctors

30 Jahre Hilfe, die bleibt

30 Jahre German Doctors

Das Leid der Menschen in den Slums der sogenannten Dritten Welt ist geprägt von Armut und Krankheit. Millionen von Menschen haben nicht einmal genug Geld für Nahrungsmittel, geschweige denn für einen Besuch beim Arzt. Diese Menschen brauchen dringend medizinische Hilfe – deshalb gründeten sich am 10. September 1983 die Ärzte für die Dritte Welt, wie wir damals noch hießen.

Schon kurz nach der Gründung begannen die ersten Teams mit sechswöchigen Einsätzen in Kalkutta und Manila. Anfangs stellten die German Doctors nur die medizinische Grund­versorgung der Menschen in den Slums sicher und kümmern sich um alltägliche Krank­heiten. Doch schnell stellte sich heraus, dass wir auch die großen Seuchen behandeln müssen, um auch langfristig zu helfen. Das war der Grund, neben unseren Ambulanzen auch Impf-, HIV- und Tuberkuloseprogramme aufzubauen, und somit längerfristig ver­laufende Krank­heiten und chronische Leiden besser behandeln, heilen und sie im besten Falle sogar verhindern zu können. Von Anfang an war uns klar, dass wir die Menschen nur in Zusammenarbeit mit den Einheimischen nachhaltig erreichen. Deshalb fingen wir schon bald damit an, immer mehr Gesundheitsarbeiter aus den je­weiligen Regionen auszubilden – auch mit dem Ziel, die medizinische Ver­sorgung einmal ganz in die Hände der einheimischen Ärzte und Krankenschwestern zu geben. Wir nennen das: Hilfe, die bleibt!

Hier finden Sie unsere Jubiläumsbroschüre zum downloaden.

Jubiläumsstream

Glückwünsche per Video

Zitat einer Ärztin

Jubiläum German Doctors
Das Bild wurde von einem Kind in unseren Projekten in Bangladesch gemalt

Grußwort zum Jubiläum

Maria Furtwängler - Grußwort German Doctors

"Liebe Freunde der German Doctors, unsere Organisation feiert ihr 30­-jähriges Bestehen und es hat sich seit den Anfängen im Jahr 1983 bis zum heutigen Tag sehr viel Berichtenswertes ereignet. Die Zahl unserer Arzt­ und Part­nerprojekte in sogenannten Drittweltländern ist stetig gestiegen, ebenso die Zahl der vielen engagierten Ärzte, deren Arbeit getragen ist von dem einen Gedanken: helfen zu wollen – nachhaltig und unbürokratisch, dort, wo Menschen sonst keine Chance auf eine medizinische Grundversorgung haben. Mehr als 2.800 Ärzte haben seit Gründung der German Doctors – ehemals Ärzte für die Dritte Welt – ihren Jahresur­laub oder Zeiten des Ruhestands in Projekteinsätze investiert und darüber hinaus die Hälfte der Flugkosten selbst bezahlt.

In diesem Jahr durften wir den 6.000. Einsatz eines German Doctors feiern. Das ist gleichbedeutend mit mehr als zwölf Millionen in unserem Namen durch­ geführten Behandlungen! Vielleicht ahnen Sie, wie viel Linderung, Hoffnung und Heilung für diese Menschen sich hinter diesen Zahlen verbirgt. Doch mehr als Zahlen oder Worte sagen bekannter­maßen Blicke. Ich selbst reise regelmäßig in unsere Pro­jekte, und es berührt mich immer wieder zutiefst, wenn der Schmerz in den Augen unserer Patienten Erleichterung, Zuversicht und neuer Lebensfreude weicht. Das ist mein ganz persönlicher Ansporn. Ich hoffe, dass auch Sie die Daseins­freude und Dankbarkeit dieser Menschen mittels der Bilder auf den nachfolgenden Seiten nach­ empfinden können und sie auch Ihnen Ansporn sind, unsere Arbeit zu unterstützen. Denn nur mit Ihrer Hilfe können wir auch in den kommenden Jahrzehnten die Ge­sundheit und Lebenssituation der Bedürftigen in den Armutsregionen der Erde nachhaltig verbessern." - Dr. Maria Furtwängler

Geschichte

Am 10. September 1983 gründete Pater Bernhard Ehlen in Darm­stadt gemeinsam mit zehn Ärztinnen und Ärzten das Komitee „Ärzte für die Dritte Welt“. Nach dem Erscheinen eines Berichts im Deutschen Ärzteblatt meldeten sich weitere Ärzte.

Die weiteren Stationen können Sie hier nachlesen »

Engagierte Ärzte

Uta und Dankwart Kölle - Einsatzärzte German Doctors

Das Engagement des Ärztehepaars Uta (70) und Dankwart (71) Kölle ist be­ein­druckend. 35 Einsätze führten sie in den vergangenen 14 Jahren zu Not­leidenden in Indien, Kenia, Osttimor und auf den Philippinen. Über ihre Motivation, ihre Erfahrungen und über Grenzen der eigenen Belastbarkeit berichten sie in nachfolgendem Beitrag.

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Zitat eines Arztes

30 Jahre German Doctors - Zitat Einsatzarzt

Zitat einer Ärztin

30 Jahre German Doctors - Zitat Einsatzärztin

Jubiläumsprogramm

Anlässlich des Jubiläums fanden zwischen September 2013 und Mai 2014 verschiedene Veranstaltungen statt, mit denen wir unser 30-jähriges Bestehen gebührend gefeiert haben. Den Startschuss für unsere Festlichkeiten gab im September 2013 ein Konzert im Rahmen des Beethovenfestes. Auch das Forum German Doctors in Stuttgart legte kurz darauf seinen Fokus auf unser Jubiläum. Den Höhepunkt bildete im November 2013 unser Jubiläumsempfang in Berlin, bei dem zahlreiche Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik unsere Arbeit gewürdigt haben. Im März 2014 fanden in Hamburg und Stade zwei Benefizkonzerte zugunsten der German Doctors statt. Mit einer virtuellen Menschenkette haben wir das Engagement von über 2.800 Ärztinnen und Ärzten gewürdigt, die seit unserer Gründung als German Doctors im Einsatz gewesen sind. Zum Abschluss haben wir im Mai 2014 mit einer Menschen­kette in der Kölner Innenstadt auf unsere Arbeit aufmerksam gemacht und zu einem Konzertbesuch im Rahmen des ACHT BRÜCKEN-Festivals geladen. Vielen Dank an alle, die uns bei einer unserer Veranstaltungen besucht und mit uns gefeiert haben!

Ein Patientenbeitrag

Mangelernährung, Tropenkrankheiten, HIV und Tuberkulose sind Probleme, die den deutschen Einsatzärzten besonders häufig in den Projekten begegnen und in Deutschland vergleichsweise selten sind. Es gibt aber auch Krankheiten, die in Entwicklungs­ländern ebenso wie überall sonst in der Welt auftreten. Krebs zum Beispiel. Unser Patientenbeitrag berichtet von einer Kampagne zur Krebs­früherkennung, durchgeführt in Ocotal, einer ländlichen Gegend ganz im Norden Nicaraguas, finanziert von den German Doctors.

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