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Hilfe auf den Teeplantagen von Srimangal - Bangladesch
Hilfe auf den Teeplantagen von Srimangal - Bangladesch

Hilfe auf den Tee­plantagen von Srimangal

Schwere körper­liche Arbeit, Abhängigkeit von den Plantagen­besitzern, mangelnde medizinische Versorgung sowie schlechte hygienische Verhältnisse: Die Menschen, die auf den Tee­plantagen von Srimangal in Bangladesch leben und arbeiten, kämpfen mit vielen Problemen! Gemeinsam mit unserem lokalen Projekt­partner, der Bangladesh Nazarene Mission (BNM), haben wir im Sommer 2021 ein umfassendes Hilfs­projekt gestartet.

Hilfe für Teepflückerinnen in Srimangal in Bangladesch

Teep­lantagen so weit das Auge reicht

Dunkelgrüne, dick­blättrige Teesträucher bedecken die hügelige Land­schaft wie einen Teppich. Teeplantagen, so weit das Auge reicht. Es ist schwül, nur hier und da spen­den schlan­ke Bäu­me etwas Schat­ten. Das ist Srimangal, ein riesiges Teeanbau­gebiet in Bangladesch nahe der indischen Grenze. Die meisten Menschen arbeiten dort als Teepflücker­innen bzw. Teepflücker. Die stunden­lange Arbeit in gebückter Haltung geht in die Knochen – oft reicht die Nacht nicht aus, damit sich der Körper erholt. Viele Menschen leiden zudem an den Pestizid-Ausbringungen auf den Plantagen, denen sie ohne ange­messene Schutz­ausrüstung ausgesetzt sind.

Und der Verdienst? Mit 1,10 Euro liegt das tägliche Durch­schnitts­gehalt deutlich unter der von der Welt­bank definierten Armuts­grenze von 1,60 Euro. Eine ganze Familie muss damit auskommen, denn nur ein Mitglied darf regel­mäßig auf der Plantage arbeiten.

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Hilfe für Teepflückerinnen in Srimangal in Bangladesch

Ein Leben in Abhängigkeit

Perspektiven, den widrigen Lebens­umständen zu entkommen, gibt es kaum. Häufig haben bereits die Eltern auf der Plantage gearbeitet. Mit der Arbeit würden die meisten Menschen zudem ihr Zuhause verlieren, das sich zumeist auf dem Land der Plantage befindet. Die Plantagen­besitzerinnen und -besitzer tun leider wenig dafür, die prekären Lebens­verhältnisse ihrer Angestellten zu verbessern. Es fehlt an sauberem Wasser, Toiletten, Elektrizität und ange­messener medi­zinischer Versorgung. Die Folge: Offene Defäkation, die wiederum zur Verbreitung von Cholera oder Durchfall­erkrankungen führt. Auch sind Unter­ernährung und Mangel­ernährung weit verbreitet, insbesondere bei Kindern und schwangeren Frauen.

Nach einem Projek­tbesuch in der Region im Jahr 2019 stand für uns fest: Hier wollen wir helfen! Denn wir wissen: Die Abhängigkeit von den Teeplantagen­besitzern, die mangelnde Bildung und große Armut, Diskrimi­nierung sowie die Abge­schiedenheit der Dörfer macht es den Menschen denkbar schwer, ihre Situation ohne Unter­stützung zu verbessern.

Frauen durch Ausbildung in Bangladesch unterstützen

Ausbildung von Gesund­heits­kräften

Wie auch in anderen Projekten in vorneh­mend ländlichen Regionen setzen wir auch hier auf die Ausbildung von Gesund­heits­kräften, um in den abge­schiedenen Regionen eine nach­haltig bessere Gesundheits­versorgung zu etablieren. 176 Gesund­heitskräfte sollen in Kooperation mit Kranken­häusern der Regierung ausge­bildet werden, die Hälfte davon zu Geburts­helferinnen. Um insbesondere lokale Frauen zu stärken und ihnen eine Bildung zu ermöglichen, wählen die Gemeinde­mitglieder die Gesundheits­kräfte selbst aus.

Vier Monate dauert die basis­medizinische Ausbildung, bei der die Verant­wortlichen unter anderem lernen, akute Krank­heiten zu behandeln und Impfungen durchzu­führen. Außerdem werden sie in die Lage versetzt, bei Notfällen kompetent zu handeln. Die Geburts­helferinnen versorgen Frauen während der Schwanger­schaft und nach der Entbindung und ermutigen ihre Schütz­linge, für eine sichere Geburt ein Kranken­haus oder Geburts­zentrum aufzusuchen. Eine Gesundheits­kraft betreut jeweils 95 Familien. Als Anreiz, der Tätigkeit langfristig nachzugehen, erheben die Gesund­heits­kräfte eine geringe Gebühr.

Mit 20 Euro helfen

Für durch­schnitt­lich 20 Euro können 4 Kinder alle nach den WHO-Richt­linien emp­foh­lenen Impf­un­gen er­hal­ten. Dazu zählen Polio, BCG, Tetanus, Diph­the­rie, Keuch­husten und He­pa­ti­tis B.

Selbst­hilfe­gruppen: Ein Weg in die Selbst­ständigkeit

Eine weitere wichtige Säule des Projekts ist der Aufbau von Selbst­hilfegruppen. Die Gruppen sind ent­scheidend, um Frauen zu stärken und ihnen die Möglich­keit zu geben, sich eine eigene Existenz aufzu­bauen und somit unab­hängiger von den Teeplantagen­besitzern zu werden. Benötigte Materialien – zum Beispiel für die Seifen­herstellung oder den Gemüse­gartenanbau – werden zur Verfügung gestellt. Die Frauen können mehrere Schulungen absol­vieren und ein kleines Darlehen bei den Selbst­hilfe­gruppen beantragen. Für das Startkapital werden Spar­gruppen gebildet.

Frauen durch Ausbildung in Bangladesch unterstützen

Baum­schulen und Haus­gärten bieten sich für die Einkommens­generierung ganz besonders an, denn die Frauen können ihre selbst gewonnenen Lebens­mittel sowohl verkaufen als auch ihre Familie damit ernähren. Nach der Schulung erhalten sie hierfür Saatgut und Obstbaum-Setzlinge. Auf Brach­flächen werden zusätzlich Bäume für Familien gepflanzt, die über kein Land verfügen. Die gute Nachricht: Diese Praxis wird von der Regierung von Bangladesch explizit begrüßt!

Ganz­heitlicher Ansatz für nach­haltige Veränderungen

Zur Verbesserung der Gesundheits­struktur zählt auch die Errichtung von Latrinen und Rohr­brunnen in 27 Dörfern. Durch Aufklärungs­initiativen sensi­bilisieren die Mitarbeitenden die Bevölkerung zudem für gesund­heits­bewusstes Verhalten und bestärken sie, für ihre eigenen Rechte einzustehen. Lobby­aktivitäten motivieren die Regierung und Teeplantagen­besitzer, ihren Pflichten in Bezug auf die Bereit­stellung von Infrastruktur in dem Projekt­gebiet nachzukommen. So wird aus den vielen Komponenten des Projektes eine Hilfe, die bleibt!

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Unsere Hilfe im Überblick

  • Ausbildung von Gesundheits­kräften.
  • Gründung von 40 Selbsthilfe­gruppen zur Unter­stützung von 600 Frauen.
  • Bereitstellung von WASH-Infra­struktur (50 Rohr­brunnen und Gemeinschafts­latrinen).
  • Lobby­arbeit für eine langfristige Verbesserung der Arbeits­bedingungen und der Gesund­heits­infrastruktur.
  • Die Ziel­gruppe umfasst 100.000 Personen aus 40 Dörfern in den Bezirken Ashidron, Rajghat, Kalighat sowie Srimangal.

Unser Projekt­­partner

Die Bangladesh Nazarene Mission (BNM) mit Sitz in Dhaka ist seit 1994 als gemein­nützige, nicht­­politische Nicht­­regierungs­­organisation registriert. BNM unter­­stützt vulnerable, margi­­nalisierte und wirt­schaftlich benach­­teiligte Menschen unab­­hängig von Kaste, Glaube, Religion und ethnischer Zuge­­hörigkeit. Der Projekt­­träger enga­giert sich vor allem in den Bereichen der sozio­­ökonomischen und öko­logischen Ent­wicklung, mit besonderem Augen­­merk auf Gesund­heits­förderung, WASH, der Förderung von Kindern, Ernährungs­­sicher­heit und Existenz­gründung.

Das Projekt wird vom Bundes­­ministerium für wirt­­schaftliche Zusammen­­arbeit und Entwicklung (BMZ) co-finanziert.

Projekte entdecken

Die German Doctors leisten ehren­amtlich Arzt­einsätze in Ent­wick­lungs­ländern und helfen dort, wo das Elend zum All­tag gehört. In städtischen Slums und länd­lichen Armuts­regionen auf den Philippinen, in Indien, Bangladesch, Kenia und im Bereich der Flüchtlingshilfe bieten unsere Ärztinnen und Ärzte Sprech­stunden für Menschen am Rande der Ge­sellschaft an. Die einge­setzten Mediziner arbeiten in ihrem Jahres­urlaub oder im Ruhe­stand für einen Zeit­raum von 6 Wochen und ver­zichten dabei auf jegliche Ver­gütung.

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