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210 Arzteinsätze im Jahr 2017

Arzteinsätze 2017

210 Arzteinsätze im Jahr 2017

Zu Beginn des neuen Jahres blicken wir immer auch zurück auf das Engagement unserer Einsatz­ärzte und die Ereignisse in unseren Projekten im Vor­jahr. Leider fällt die Bilanz dieses Mal ein wenig er­nüchternd aus: Die Zahl der Hilfs­einsätze lag im ver­gangenen Jahr bei nur 210. Zum Ver­gleich: Im Vor­jahr waren es noch 295.

Tatsächlich ist die Motivation unserer Einsatzärzte ungebrochen, und wir könnten weit mehr Ärzte in die Projekte entsenden. Die Gründe für die sinkende Einsatzzahl liegen in politischen Unruhen und der damit einhergehenden zugespitzten Gefahrenlage auf den Philippinen. Da die Sicherheit unserer Einsatzärzte in Cebu und auf Mindanao seit Anfang 2017 nicht mehr gewährleistet ist, können und dürfen wir dorthin keine Mediziner mehr schicken. Die gute Nachricht ist: Unsere Patienten bleiben nicht ohne medizinische Hilfe. Ambitionierte einheimische Kräfte – viele von ihnen haben wir in den vorhergehenden Jahren ausgebildet – versorgen auf Mindanao die Bedürftigen basismedizinisch und auch die Armenkrankenhäuser in Buda und Valencia bleiben geöffnet. In unseren Projekten in Nairobi, Serabu, Kalkutta, Chittagong und Dhaka konnten wir den Projektbetrieb zum Glück unbehindert aufrechterhalten – abgesehen von wenigen Ruhetagen in Nairobi, bedingt durch gewaltsame Auseinandersetzungen rund um die Präsidentschaftswahlen.   

Die Gesamtzahl der Hilfseinsätze seit Gründung des Vereins im Jahr 1983 stieg somit bis zum Jahresende 2017 auf 7.212. Geleistet wurden sie von insgesamt 3.286 Medizinern. Diese Zahl macht deutlich: Viele unserer Ärzte reisen zwei- und mehrfach in einen Hilfseinsatz.

Das neue Jahr beginnen wir voller Tatendrang. So eröffnen wir in diesen Tagen ein neues Projekt im Norden der philippinischen Insel Luzon. Dort werden sich regelmäßig zwei ehrenamtlich arbeitende Ärzte in den Dienst der Bedürftigen stellen und sechs Wochen lang basismedizinisch helfen. Wir hoffen, auch in weiteren Regionen den Ärmsten der Armen bald helfen zu können.

Tipp: Über ihre Erlebnisse und Eindrücke schreiben viele Einsatzärzte in unserem Blog und auf Facebook. Klicken Sie doch mal rein!

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