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Malaria tötet Kinder

Malaria in Sierra Leone

Malaria tötet Kinder

Laut WHO-Angaben ist die Hälfte der Weltbevölkerung davon bedroht, an Malaria zu erkranken. Besonders schwer betroffen ist Subsahara-Afrika und dort natürlich die Kleinsten, Kinder. 88 Prozent aller Malariafälle werden dort registriert und 90 Prozent der Todesfälle.

Unsere Einsatzärzte in unserem Krankenhaus in Sierra Leone kennen diese nüchternen Fakten aus leidlicher Erfahrung: Immer nach dem Regen, wenn die Malariamücke optimale Bedingungen zur Vermehrung hat, wird es besonders schlimm im Serabu Community Hospital. Dann nimmt die Anzahl der Malariapatienten rapide zu. Sind es in „normalen“ Monaten 40 bis 50 Kinder auf der Kinderstation des Krankenhauses, so sind es in und nach der Regenzeit drei bis viermal so viele. Fast alle unter fünf Jahren und zwei Drittel davon an Malaria erkrankt. Die reine Anzahl der Patienten ist nicht das Schlimme, sondern die Todesfälle. Denn leider schaffen es trotz aller Bemühungen der Ärzte und des Pflegepersonals nicht alle Malariapatienten zu überleben. Wird ein Malariapatient nicht 24 Stunden nach Ausbruch der Krankheit, deren Symptome der einer Grippe gleichen, behandelt, kann es zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen, die oft zum Tod führen, kommen.

Malaria ist behandelbar. Es gibt Medikamente. Doch noch wichtiger ist die Aufklärung der Bevölkerung, wie man sich vor der übertragenden Mücke schützt und wie man die Vermehrung des Moskitos begrenzt. In unserem Projekt in Sierra Leone haben wir den Kampf gegen Malaria aufgenommen: wir behandeln Erkrankte und betreiben Aufklärung und Präventionsmaßnahmen in den Dörfern. Unterstützen Sie unsere Arbeit vor Ort mit einer Spende! Sie helfen uns Leben zu retten!

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