• Schriftgröße ändern
  • A
  • A
  • A

Aktuelles

Ebola-Ausbruch in Sierra Leone

Ebola-Ausbruch in Sierra Leone

Ebola-Ausbruch in Sierra Leone

Nach dem Ausbruch des Ebola-Fiebers im westafrikanischen Guinea breitet sich die hoch­ansteckende Krankheit nun auch im Nachbarland Sierra Leone aus, wo wir im Süden des Landes ein Krankenhaus unterstützen. Unsere Einsatzärzte in Serabu haben alle nötigen Vorkehrungen getroffen, um sich, die Patienten und lokalen Mitarbeiter vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Das Ebola-Fieber wird durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Erkrankten übertragen und führt fast immer zum Tod. Die WHO hat inzwischen die ersten Todesfälle aus Sierra Leone bestätigt. Obwohl sich das Serabu Community Hospital derzeit nicht im unmittelbar von der Krankheit betroffenen Gebiet befindet, sind die dortigen Hygienemaßnamen noch einmal deutlich verstärkt worden. Um das Risiko einer Ansteckung möglichst gering zu halten, werden die ankommenden Patienten be­reits am Eingang des Krankenhauses auf Ebola-Symptome (Fieber und Hämorrhagien) untersucht, um bei Verdacht geeignete Maß­nahmen zu ergreifen.

Unsere medizinische Leiterin Frau Dr. Sous-Braun steht im täglichen Kontakt mit den deutschen Kollegen, die derzeit im Krankenhaus arbeiten. Um den normalen Krankenhausbetrieb auch in dieser schwierigen Situation aufrecht erhalten zu können, werden die nun anstehenden Einsätze wie geplant durchgeführt. So wird beispiels­weise der Berliner Chirurg Dr. Ullrich Engelmann in der kommenden Woche nach Sierra Leone ausreisen, um für sechs Wochen im Krankenhaus mitzuhelfen.

Die derzeitige Situation erfordert von uns den schwierigen Spagat, einerseits unsere German Doctors keiner unnötigen Gefahren aus­zusetzen, aber andererseits die Menschen in Serabu gerade in dieser Notlage nicht alleine zu lassen. Durch den direkten Kontakt zu unseren Mitarbeitern sind wir über die Geschehnisse vor Ort jedoch gut informiert und jederzeit in der Lage, auf eine sich verschärfende Situation schnell reagieren zu können. Damit ist nach unserer Einschätzung alles getan, um den Schutz der deutschen Ärzte unter den schwierigen Bedingungen so gut wie möglich zu gewährleisten.

Zurück

Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter