Der WeltRisikoBericht 2026: Stürme im Fokus
Der WeltRisikoBericht 2026 von Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) *, dem Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) und der RuhrUniversität Bochum (RUB) ist erschienen. Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen Stürme. Diese gehören zu den folgenschwersten Naturgefahren. Dem Bericht zufolge werden Stürme aufgrund des Klimawandels immer stärker.
Ein zentraler Bestandteil des WeltRisikoBerichts ist der WeltRisikoIndex, der das Katastrophenrisiko für insgesamt 193 Staaten weltweit bewertet. Das Risiko wird auf Basis der Exposition gegenüber Naturgewalten sowie gesellschaftlicher Faktoren wie Vulnerabilität berechnet.
Die Ergebnisse zeigen: An der Spitze der Länder mit dem höchsten Risiko stehen die Philippinen. In unseren Projekten auf den Philippinen sind die Menschen immer wieder starken Stürmen ausgesetzt.
Die Philippinen werden regelmäßig von schweren Stürmen heimgesucht. Oft kommt es dabei zu Erdrutschen und Überschwemmungen. In den vom Unwetter betroffenen Gebieten leisten wir in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen Nothilfe.
Ob aus einem Sturm eine Katastrophe wird, entscheidet vor allem die gesellschaftliche Verwundbarkeit. In armen Ländern und rasch wachsenden Küstenstädten trifft dieselbe Windstärke auf mehr Menschen, schwächere Gebäude und weniger Schutz.
*German Doctors e.V. ist seit dem 1. Januar 2024 Vollmitglied im Bündnis Entwicklung Hilft. Mitglieder von Bündnis Entwicklung Hilft (BEH) sind insgesamt elf deutsche humanitäre Hilfsorganisationen.