Kinder

Teil 3 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong

Diese Woche bleibt es ruhig. Viele Familien sind noch nach dem Eid Fest im Urlaub und werden erst nächstes Wochenende zurückkommen. Gar nicht so schlecht, da kann sich Katarina leichter einarbeiten. Meine Taschenuhr war während der Tage an der See stehen geblieben, sodass ich die Batterie gestern ersetzen wollte. Der ganze New Market war aber ebenfalls geschlossen. Da muss ich in den nächsten Tagen nochmals hin.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong
Wieder einmal sind wir mit Father Robert unterwegs. Diesmal geht es nach Sitakund, das liegt gut 15 km nördlich von Chittagong. Ein Baby Taxi bringt uns zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter und zwei Säcken Wäsche über den Highway dorthin. Zu Hause wäre sicher ein Mercedes Taxi vorgefahren und wir hätten gesagt, dass sich diesmal das Taxi doch gelohnt hat. Hier geht das auf 2,5 Meter Länge und vielleicht etwas mehr als einen Meter Breite, schon mit einigen Abstrichen am Komfort. Auf der hinteren Bank ist man auf ständiger Tuchfühlung, bekommt nur begrenzt mit, wie man sich gerade im Verkehr bewegt.

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Erster Teil des Berichts von Einsatzärztin Dr. Christine Beis aus Mindoro
Wieder ein furchtbar langweiliger Dienst in der Klinik, also Zeit, sich Gedanken zu machen über die nächsten 2 Monate. Denn in 2 Wochen werde ich aufbrechen: als Einsatzärztin für German Doctors auf eine Insel auf den Philippinen, etwa so groß wie Niederbayern – Mindoro. Ich bin Allgemeinärztin, Mitte 50, familiär und kollegial in der Praxis zuhause in Abensberg abgesichert – so nutze ich die Gelegenheit und will meinen mindestens 40-jährigen Traum umsetzen: arbeiten im Entwicklungsdienst. „Warum ausgerechnet auf die Philippinen?“ hat mich die Redakteurin vom Donaukurier beim Interview heute gefragt. „Weil ich während meiner Studienzeit dort schon Pläne hatte.“

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Teil 1 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong
Da in den letzten Jahren sehr viele neue Intersenten an meinem Tagebuch in den Verteiler gekommen sind, möchte ich kurz über die Anfänge meiner Tagebücher informieren. 2007 war ich das 1. Mal für German Doctors in Kalkutta. Die Telefonverbindung war damals sehr schlecht, ein Gespräch musste ich bei einem kleinen Telefonlädchen anmelden und dann in einem stickig heißen Kabuff führen. Handy ging gar nicht. Um meine Frau und Familie auf dem Laufenden zu halten, begann ich handschriftlich meine Aufzeichnungen zu machen, die ich dann alle 4-6 Tage in einem kleinen „Internet Café“ auf fremder, meist unleserlicher Tastatur als E-Mail auf den Weg schickte. Die technischen Grundbedingungen haben sich erfreulich verbessert.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Anne Muckelbauer aus Luzon
Vor knapp 2 Jahren mussten sich die German Doctors aus Sicherheitsgründen aus ihren Projekten auf Mindanao zurückziehen. Vor einem Jahr war es dann soweit: der Langzeitarzt Dr. Gerhard Steinmaier hat im Norden von Luzon ein neues Projekt der German Doctors gestartet, aufbauend auf dem auf Mindanao begonnenen Konzept, lokale „Health Worker“ auszubilden, welche dann langfristig die Gesundheitssituation in ihren Gemeinden verbessern und stärken, gemäß dem Motto der German Doctors: Hilfe, die bleibt.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Hans-Georg Kubitza aus Kalkutta
Ich bin zum ersten Mal in einem Projekt der German Doctors unterwegs. Daher empfinde ich Vorfreude, aber auch Respekt vor der neuen Aufgabe, auf die ich mich zwar vorbereitet habe, die mir aber trotzdem unbekannt ist. Bei meiner Ankunft in unserer „Ärzte-WG“ im Haus von Howrah South Point treffe ich auf erfahrene Kollegen, die mich freundlich aufnehmen.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Silvia Bohne aus Chittagong
Nach Ankunft in Chittagong und Statusmeldung an die Heimat gab es Essen und einen Rundgang durch die Stadt. In Bangladesch, einem muslimischen Land, ist Sonntag ein ganz normaler Arbeitstag. Dementsprechend geschäftig ging es auf den Straßen zu. Es herrscht Linksverkehr, meinem Eindrucks nach fährt aber eher jeder wie er will und das Hupen der LKWs und CNGs und das Klingeln der Rikschas gehört zur allgemeinen, lauten Geräuschkulisse.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Andreas Mittelstädt aus Mindoro
Die Ärzte von German Doctors helfen ehrenamtlich unentgeltlich in mehreren Projekten weltweit in Regionen in denen es keine oder nur unzureichende ärztliche Versorgung gibt. Hierzu fahren die Beteiligten in sechswöchigen Einsätzen anstelle Ihres Jahresurlaubes zu den Projekten und besetzten dort wahlweise die Ambulanzen (Slumgebiet von Kalkutta- Müllberg in Manila u.v.m) oder fahren in der sogenannten Rolling Clinic bzw. im Jeep zu entlegenen Orten in Wald und Bergregionen (u.a. Mindoro)

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Reiner Klick aus Chandragona
Die Frau kam mit Krampfanfällen ins Krankenhaus. An den Beinen fanden sich Wasseransammlungen. Ein typischer Fall von Schwangerschaftsvergiftung (Eklampsie). Schnell wurde eine Infusion gelegt und Magnesium gegeben. Die Krampfanfälle konnten so gestoppt werden. Nach Anlage einer Rückenmarksnarkose durch Beatrice Li von German Doctors erfolgte der Kaiserschnitt durch die bengalische Gynäkologin.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Winand Lange aus Chittagong
Mein erster Tag im MCPP (Medical Center for the Poorest of the Poor) in Chittagong. Ich werde von meiner Kollegin Patricia, die bereits zwei Wochen da ist, ins Medical Center begleitet, das im hinteren Teil des Gebäudes, etwas im Dunkeln liegt. Schon beim Hineinkommen sehe ich die lange Schlange von Patientinnen – ja die Mehrzahl sind sicher Frauen, teilweise mit ihren unterschiedlich alten Kindern am Anmeldeschalter, die sich ordentlich und wohl auch geduldig hintereinander reihen.

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