175 Suchergebnisse für „Slum“

Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Maria Rosenberger aus Chittagong

Seit drei Wochen bin ich nun in Chittagong. Es ist mein erster Einsatz mit German Doctors und ich habe mich ganz gut eingelebt. Gerade ist eine Zeit des Umbruchs hier und es werden neben den bestehenden zwei CbC´s (Community based Center) gerade zwei weitere eröffnet. Das Team vergrößert sich und so sind seit unserer (Barbaras und meiner) Ankunft drei anstelle von zwei Ärzten vor Ort. Da Chittagong eine Megacity ist und es für viele Slumbewohner ein sehr weiter Weg in die Ambulanz ist, wurde das Prinzip gefördert, Ambulanzen in den unterpriviligierten Regionen zu eröffnen, welche abwechselnd von einem „Satelite Team“ versorgt werden.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Arndt Dohmen aus Dhaka

Nach einem insgesamt langen und problemlosen Flug mit Stopp in Istanbul bin ich am Samstag, 12.10. um 04:30 Uhr Ortszeit in Dhaka angekommen. Bei beiden Flügen hatte ich das Glück, dass der Platz neben mir nicht belegt war und ich deswegen auf der ganzen Strecke ein wenig ein Business-Class-light-Fluggefühl hatte. Wolfram Baumann, mein Kollege, der mit mir bei dem Projektbeginn am Start sein sollte, konnte leider noch nicht fliegen, weil sein Visum nicht rechtzeitig angekommen war.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Ruth Bathiany aus Chittagong

Hier möchte ich meine Erlebnisse mitteilen. Welche Geschichten haben mich fasziniert? Was ist das Besondere an der Arbeit vor Ort? Wie erlebe ich Land und Leute? Wie nähert man sich einem Land, das so unbeschreiblich ist wie Bangladesch? Mit einem Lächeln!
Schon vor meiner Reise nach Bangladesch konnten wir in einem Vorbereitungsseminar in Würzburg und in einem Projektseminar in Bonn viel Neues erfahren über die Arbeit von German Doctors weltweit und speziell in dem Land unserer Wahl.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Christian Fricke aus Nairobi

Natürlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist, und so bereite ich mich innerlich auf den baldigen Abschied aus dem Nairobi-Projekt der German Doctors vor. Die letzten Wochen waren durch mehr Routine und Ausgeglichenheit geprägt. Auf der Suche nach neuen Geschichten habe ich weiter nach lustigen und weniger lustigen medizinischem Aberglauben gefragt, habe einen Workshop für Storytelling besucht, mir die Vorurteile über die verschiedenen Stämme zu Gemüte geführt und bin am Wochenende gereist.

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Teil 1 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Christian Fricke aus Nairobi

Eine Begegnung beginnt mit einer Begrüßung. Übermüdet nach Nachtflug und Nachtschichten bin ich erst einmal froh, dass mir beim Zoll nicht Vollkornbrot und Bergkäse gemopst wurden, und noch froher als ich tatsächlich problemlos mit einem breiten Lächeln und der Begrüßung „Jambo!?“ von Ben abgeholt werde. Alles ist so völlig normal, läuft nach Plan, das latent Surreale daran ist nur, dass ich selbst mittendrin bin.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Rolf-Ferdinand Gehre aus Kalkutta
Kalkutta ist zwar im Vergleich zu bspw. Dhaka eine geradezu ansehnliche Stadt – u.a. mit ihren beeindruckenden Baurelikten aus der britischen Kolonialzeit – aber ein gewisser Prozentsatz seiner Bewohner hat in diesem Bild aus Licht und Schatten nur in letzterem seinen Platz. Und das sind nun mal genau die Patienten, um die sich das hiesige Gesundheitsprojekten von German Doctors kümmert. Die Slums, die wir dafür anfahren liegen entweder am Rand von Kalkutta oder in seiner auf der anderen Flussseite gelegenen Partnerstadt Howrah. Seine Bewohner besitzen sehr wenig – nur von Mängeln, die sich auch auf ihre Gesundheit auswirken, haben sie sehr viel.

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Teil 2 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong
Wieder einmal sind wir mit Father Robert unterwegs. Diesmal geht es nach Sitakund, das liegt gut 15 km nördlich von Chittagong. Ein Baby Taxi bringt uns zusammen mit einem weiteren Mitarbeiter und zwei Säcken Wäsche über den Highway dorthin. Zu Hause wäre sicher ein Mercedes Taxi vorgefahren und wir hätten gesagt, dass sich diesmal das Taxi doch gelohnt hat. Hier geht das auf 2,5 Meter Länge und vielleicht etwas mehr als einen Meter Breite, schon mit einigen Abstrichen am Komfort. Auf der hinteren Bank ist man auf ständiger Tuchfühlung, bekommt nur begrenzt mit, wie man sich gerade im Verkehr bewegt.

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Ein Bericht von Einsatzärztin Dr. Gudrun Greeff aus Kalkutta
Wie ist es so, wenn man nach (in dem Falle vier) Jahren an den gleichen Ort zurückkommt, man fragt sich, wie es denn so aussehen wird und was es wohl alles Neues geben wird… Dann fährt man mit dem gleichen Auto, dass es bereits vor vier Jahren gab (nur eben mit dem Zahn der vier Jahre behaftet) durch Kalkutta und merkt, dass sich zumindest auf dem Weg nichts verändert hat.Der Dreck ist der gleiche, der Lärm ist der gleiche und eigentlich war schon bei dem Geruch, den die Stadt erfüllt, alles wieder präsent. Unsere Andhul Road, die Straße in der wir leben, ist noch voller als sonst, muss ja auch, die Menschen sind ja um ein Vieles mehr geworden und die 4,5 Millionen Einwohner müssen ja irgendwo sein.

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Teil 1 des Berichts von Einsatzarzt Dr. Frieder Metz aus Chittagong
Da in den letzten Jahren sehr viele neue Intersenten an meinem Tagebuch in den Verteiler gekommen sind, möchte ich kurz über die Anfänge meiner Tagebücher informieren. 2007 war ich das 1. Mal für German Doctors in Kalkutta. Die Telefonverbindung war damals sehr schlecht, ein Gespräch musste ich bei einem kleinen Telefonlädchen anmelden und dann in einem stickig heißen Kabuff führen. Handy ging gar nicht. Um meine Frau und Familie auf dem Laufenden zu halten, begann ich handschriftlich meine Aufzeichnungen zu machen, die ich dann alle 4-6 Tage in einem kleinen „Internet Café“ auf fremder, meist unleserlicher Tastatur als E-Mail auf den Weg schickte. Die technischen Grundbedingungen haben sich erfreulich verbessert.

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Ein Bericht von Einsatzarzt Dr. Hans-Georg Kubitza aus Kalkutta
Ich bin zum ersten Mal in einem Projekt der German Doctors unterwegs. Daher empfinde ich Vorfreude, aber auch Respekt vor der neuen Aufgabe, auf die ich mich zwar vorbereitet habe, die mir aber trotzdem unbekannt ist. Bei meiner Ankunft in unserer „Ärzte-WG“ im Haus von Howrah South Point treffe ich auf erfahrene Kollegen, die mich freundlich aufnehmen.

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